FFF2018-Sichtung „Terrified“

„Als es in einer Nachbarschaft in Buenos Aires unerklärliche Dinge geschehen, ermitteln ein Doktorin, der sich auf das Paranormale spezialisiert hat, und ihr Kollege, ein Ex-Polizist, in der Sache weiter…“ (Quelle)

Der lateinamerikanische Schmalspur-Insidious kommt zwar reichlich spät zur Genreparty, aber dafür mit ordentlich „WUMMS!“. Zahlreiche humorvolle Momente sorgen dafür, dass sich die bitterböse Schlinge gegen Ende umso enger und effektiver um die Zuschauerhälse zieht.

Wenig Schauplatz, wenig Budget, viel Wirkung. Überraschung!

 

Lektüre beendet „Blackout Island“ (Sigríður Hagalín Björnsdóttir)

„Was passiert, wenn ein ganzes Land plötzlich von der Außenwelt abgeschnitten ist? Die Ressourcen knapp werden? Nicht alle überleben können? Die Menschen zu Selbstversorgern werden, Eltern ihre Kinder suchen, die in Banden hungernd durchs Land irren. Milizen marodieren. Bürgerkriegsähnliche Verhältnisse herrschen. In einem abgelegenen isländischen Fjord lebt der ehemalige Journalist Hjalti aus Reykjavik unter primitiven Bedingungen auf dem alten Hof seines Großvaters. Er versorgt die Schafe, bewirtschaftet das karge Land und lebt von dem, was er dem Boden und dem Meer abtrotzt. Gesellschaft leistet ihm neben den Schafen nur noch sein Hund. Hjalti führt einen harten Kampf ums Überleben, denn Island ist seit geraumer Zeit von der Außenwelt abgeschottet, seine Lebensgefährtin Maria und deren Kinder von ihm getrennt, ihr Schicksal ungewiss. An den langen, einsamen Abenden protokolliert er die Ereignisse, die zu dieser Situation geführt und die ehrgeizige Innenministerin Elín Olafsdottir dazu gezwungen haben, den Ausnahmezustand auszurufen.“ (Quelle)

Alles, was man über Menschen wissen muss, erfährt man in ALIENS. Der Unterschied von Mensch und Alien? Die Außerirdischen hintergehen sich nicht für ein paar Prozent mehr Knete. Hat man keine Lust auf Space Marines, liest man BLACKOUT ISLAND. Da ist wie ein Schlag in die Magengrube für Gutmenschen und hoffnungsvolle Optimisten. Es ist Faschismus in Reinkultur. Es geht schnell. Und am Ende sterben Menschen wie Fliegen. Es ist der verdammt beste Roman, den ich dieses Jahr bisher gelesen habe.

FFF2018-Sichtung „Prospect“

„A teenage girl and her father travel to a remote moon on the hunt for elusive riches. But there are others roving the moon’s toxic forest and the job quickly devolves into a desperate fight to escape.“ (Quelle)

Das diesjährige FFF startete ich mit SciFi…oder Western? Oder beidem? „Ultimately, like so many independent films, “Prospect” is a film that falls just short of its ambition, although it’s worth noting that its ambition reaches higher than most.“ (Quelle) Anders als dieser Besprechende „klickte“ Prospect durchaus für mich.

Ich mochte den abgegriffenen Look, den überharten Filtereinsatz und die „Konsequenzhaftigkeit“ der knapp 100 Minuten. Und Pedro Pascal … ist wie ein junger Burt Reynolds.

Leitmedienwechsel – was ist das eigentlich? — Schule Social Media

Weil »Digitalisierung« ein abgegriffener Begriff ist, der nichts mehr meint, weil er alles bedeuten kann, versuche ich bei entsprechenden Veranstaltungen, Bestimmungen vorzunehmen, die dabei helfen, konkret über Veränderungen (in Bildungskontexten zu sprechen). Auf drei (nicht übereinstimmende) Bestimmungen greife ich häufig zurück: Auf die These, dass das, was in der Welt passiert, als Daten erfasst wird, […]

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Interview mit Dr. Felix Raczkowski, Experte für Gamifizierung — GESTALTUNGSKOLLEKTIV

10. Januar 2017 In dem Abendgespräch am 28.11.2016 im Stadtteillabor zum Thema Gamifizierung wurde intensiv über die Vor- und Nachteile von Gamifizierungsstrategien für eine nachhaltige Stadtentwicklung diskutiert. Insbesondere der Medienwissenschaftler Dr. Felix Raczkowski bereicherte die Diskussion als Experte für Game Studies und Gamifizierung mit professionellem Input. Weil im engen zeitlichen Rahmen der spannenden Abenddiskussion natürlich einige Fragen offen blieben, […]

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