Mini-Comic-Rundschau Juli 2018

Diesmal fanden lediglich zwei Veröffentlichungen den Weg von Panini Comics auf unseren Schreibtisch:

DOCTOR WHO – DER ZWÖLFTE DOCTOR 5: ROCK’N’DOC

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INHALT

Nach Claras Verschwinden reist der Zwölfte Doctor allein durch Zeit und Raum. Das hält ihn aber nicht davon ab, sich in Gefahr zu begeben und neue Abenteuer und Weltraumpunks lassen nicht lange auf sich warten. Da hilft nur noch, wenn der Doctor die E-Gitarre selbst in die Hand nimmt. (Quelle)

MEINUNG

Da tue ich mir jetzt echt schwer. Ich fand diese ganze Doctor-Who-greift-zur-Gitarre-Nummer immer schon sehr albern und überflüssig. Und jetzt nimmt dieses Motiv irgendwie so prominent diesen Platz im Comic ein? Okay, ich versuche es einfach mal zu ignorieren und schaue, was dann von der Geschichte übrigbleibt. Und siehe da – eine originelle Geschichte mit reichlich Tempo und Spaß.

STAR TREK/GREEN LANTERN: FREMDE WELTEN – SOFTCOVER

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INHALT

Hal Jordan und das Green Lantern Corps unterstützen inzwischen die Sternenflotte – und die kann jede Hilfe brauchen. Denn Sinestro herrscht über das Klingonen-Imperium, und Khan, der Erzfeind von Captain Kirk und Mr. Spock, kehrt zurück. Und diesmal trägt er einen roten Energiering! Wird der Zorn des Khan Kirks und Jordans Untergang sein? (Quelle)

MEINUNG

Es war ein Versuch. Ehrlich. Ich habe das machen wollen und … vielleicht auch mögen wollen. Aber es gelingt immer nicht im Geringsten, die beiden Sphären zusammen zu führen. Ich sehe die Bilder und die Dialoge vor mir, aber es klappt einfach nicht. Offensichtlich habe ich mich da überschätzt. Kognitive Null-Linie.

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Lektüre beendet „Nordic Art The Modern Breakthrough 1860-1920“

„Stimmungsvolles Licht und ausdrucksstarke Farben zeichnen die nordische Malerei aus. Die Künstler tragen mit ihren Bildern maßgeblich zur Identitätsbildung ihrer Länder bei. Sie zeigen die landschaftliche Schönheit des europäischen Nordens in unterschiedlichen Stimmungen. Der Hirmer Katalog „Aus Dämmerung und Licht veröffentlicht nun erstmals die großartigen Werke nordischer Meister wie Munch und Zorn aus der Zeit zwischen 1860 und 1920.“ (Quelle)

260 Seiten, 122 Farbtafeln, 41 Abbildungen in Farbe und 11 in Schwarz-Weiß – ein wunderbarer Katalog mit ein paar wunderbaren Essays und einer famosen Einführung.

Mini-Serien-Sichtung „Residue“

Eine britische Metropole in der nahen Zukunft: In der Neujahrsnacht detoniert in einem Nachtclub eine Bombe und tötet 236 Menschen. Durch die gewaltige Explosion wird ein geheimes ABC-Waffenarsenal der British Army unter der Stadt freigelegt. Um unangenehme Fragen zu vermeiden, wird in der Folgezeit im Radius von acht Kilometern eine Quarantänezone um die Unglücksstelle errichtet, die dort lebenden Menschen werden evakuiert. Doch was ist wirklich passiert? Nach der Explosion glaubt Fotojournalistin Jennifer Preston (Natalia Tena, „Game of Thrones“, „Harry Potter“), an ihren Mitbürgern ein merkwürdiges Verhalten zu beobachten. Seltsame Todesfälle häufen sich, und über all dem schwebt die Frage, was die Regierung mit diesen Vorgängen zu tun haben könnte?“ (Quelle)

Gerade frisch auf Netflix entdeckt – dreimal 45 Minuten, sehr angenehm als Format. Mit wenig viel erzählt. Sleeper-Hit? Nicht ganz. Aber sticht positiv aus dem Stadt-Dystopie-Einerlei heraus.

Streaming-Sichtung „Die Rückkehr der reitenden Leichen“

Die Rückkehr der reitenden Leichen (Original: El ataque de los muertos sin ojos) ist ein spanischer Horrorfilm und der zweite Teil einer Filmreihe, die 1971 mit Die Nacht der reitenden Leichen begann. Regie führte Amando de Ossorio, der auch das Drehbuch schrieb. Der Film handelt von einem verbannten Orden der Tempelritter, der sich blutgierig einem satanischen Kult verschrieb und dafür von aufgebrachten Bürgern massakriert und geblendet wurde.“ (Quelle)

Da schläft die letzte Leiche auf dem Pferd ein. Nach einem – nun ja – temporeicheren Auftakt entwickeln sich die Filmminuten wie sich herunter schälende Tapeten.

Streaming-Sichtung „Das Blutgericht der reitenden Leichen“

Das Blutgericht der reitenden Leichen (Original: La Noche de las gaviotas) ist ein spanischer Horrorfilm und der vierte Teil einer Filmreihe, die 1971 mit Die Nacht der reitenden Leichen begann. Regie führte Amando de Ossorio, der auch das Drehbuch schrieb. Der Film handelt von einem verbannten Orden der Tempelritter, der sich blutgierig einem Kult verschrieb und seitdem in grausamen Ritualen Jungfrauen opfert.“ (Quelle)

Wie im echten Leben – kaum promoviert man und zieht ins Hinterland um, reitet mörderisches Pack ein, um Killstreaks zu scoren. Zum Glück muss einfach irgendwer blank ziehen, um Zeit zu gewinnen.