Lektüre beendet „Die geprellte Gesellschaft“ (Bastian Brinkmann)

„Mit schöner Regelmäßigkeit werden prominente Steuersünder enttarnt. Doch diese Fälle sind harmlos im Vergleich zum Verhalten von Konzernen wie Google, Amazon & Co., die Steueroasen in der Schweiz oder der Karibik nutzen, während in den Ländern, in denen sie ihre Umsätze erwirtschaften, das Geld für Bildung, Gesundheit und Infrastruktur fehlt. Die sogenannte Steuergestaltung ist ein Millionenspiel, das sehr wenige reich macht – und den großen Rest ärmer. Damit muss Schluss sein, meint Bastian Brinkmann. In seinem Buch enthüllt der Wirtschaftsjournalist die Tricks der Reichen und Konzerne und zeigt auf, warum der Staat nicht länger tatenlos zuschauen darf, wie er um sein Geld geprellt wird. Denn, so Brinkmann, schwerer als der finanzielle Schaden wiegen die ideellen Kosten: Massenhafte Steuerflucht stellt das Fundament unserer Gesellschaft in Frage.“ (Quelle)

Das Offshore-Thema hatte mich vor geraumer Zeit zwar brennend interessiert, aber offensichtlich nicht brennend genug, um es dann doch mal in seiner Gänze verstehen zu wollen. Zu Teilen konnte ich das nun mit der Lektüre Brinkmanns nachholen – dem Chefarzt sei Dank, hihi.

DVD-Sichtung „Doctor Who – Enlightment“

Enlightenment is the fifth serial of the 20th season in the British science fiction television series Doctor Who, which aired on BBC1 in four twice-weekly parts from 1 March 1983 to 9 March 1983. The 127th serial of the series,[note 1] Enlightenment was the third of three loosely connected serials known as the Black Guardian Trilogy. It was written by Barbara Clegg and directed by Fiona Cumming.“ (Quelle)

Definitiv der beste Teil der drei Guardian-Iterationen. Ein poetischer Gedanke – diese unsterblichen Gestalten, die durch das Weltall mit alten Schiffen rasen. Abgesehen vom etwas unentschlossenen Ende…hm…fein!

 

LetsPlay gesehen „Conarium“

„As Frank Gilman, a member of the Anthropology Department in the Miskatonic University, you have taken part in the Upuaut expedition led by Dr. Faust, attempting to pass beyond the limits of human consciousness by using a device called Conarium. (…) Explore the antarctic base, as well as dreams and visions. Study clues, unlock secrets, experience alternate realities, but avoid macabre beings present there at all cost.“ (Quelle)

Ah, gediegen. Vielleicht einen Tick zu lang. Ja, definitiv einen Tick zu lang. Ich weiß nicht, wie viele Enden es zu entdecken gibt, aber das Fischstäbchen-Ende ist schon richtig flott!

 

 

DVD-Sichtung „Doctor Who – Terminus“

Terminus is the fourth serial of the 20th season in the British science fiction television series Doctor Who, which was originally broadcast in four twice-weekly parts from 15 to 23 February 1983. The serial was the second of three loosely connected serials known as the Black Guardian Trilogy, and marks the final regular appearance of Sarah Sutton as companion Nyssa.“ (Quelle)

Obacht Lustmolche – Nyssa zieht blank! Na ja, beinahe. Und auch eher so doch nicht. Muss ja schlimm gewesen sein in den frühen 1980ern, wenn das schon durch die Decke ging! Okay, jetzt zieht sie also dahin und geht ihres Weges, mich juckt das weniger, da ich die aktuelle Crew nicht sonderlich interessant finde.

Das Skript der Folge ist – abgesehen von dem albernen „TÖTE DEN DOCTOR!!!!“ – ein feines! Ich dachte zunächst, dass die finstere Company aus den Schimmelbrüdern und -schwestern grüne Soße macht, um die eigenen Angestellten zu füttern. Aber nun ja, da ist der Horror-Klaus mit mir durchgegangen, der Grusel-Larry eben.

DVD-Sichtung „Doctor Who – Mawdryn Undead“

Mawdryn Undead is the third serial of the 20th season in the British science fiction television series Doctor Who, which was originally broadcast in four twice weekly parts from 1 February to 9 February 1983. The serial was the first of three loosely connected serials known as the Black Guardian Trilogy, and introduced Mark Strickson as a new companion, Vislor Turlough, as well as reintroducing Nicholas Courtney as Brigadier Lethbridge-Stewart. The character had not been seen on the series since the Fourth Doctor serial Terror of the Zygons almost eight years earlier.“ (Quelle)

Witzigerweise sprechen die Macher im Making-of genau das an, was ich mir auch bei der Durchsicht dachte: Unnötig umkompliziert. Egal, die Rückkehr von Courtney stimmte mich sehr froh (und ein wenig melancholisch!). Schade, dass Russell keine Zeit (oder Lust?) hatte. Strickson ist ein schwieriger Fall – verdammt cool, dass die Tardis plötzlich erwachsener und dramatischer wird, aber sein reason to be ist dramaturgisch vermutlich schwierig durchzuhalten. Schade, dass beim Making-of nicht auf Make-up und Setbauten eingegangen wird. Beide Bereiche sind recht außergewöhnlich.