Tag Archives: FFF

FFF-Sichtung “After”

“After” hat eine Prämisse, die ich in Filmen mit übernatürlichen Motiven liebe: Protagonisten in plötzlich menschenleeren Städten. Gerade die Großstadtnatur fürchtet sich instinktiv vor der “totalen” Stille, denn sie bedeutet ein Zurückgeworfensein auf sich selbst, eine unfreiwillige Isolation. Auch “After” spielt mit diesem Motiv und daher sind die ersten 20 Minuten auch die stärksten des gesamten Films. Die sich anschließend entwickelnde Romanze zwischen den Figuren ist zwar reichlich kitschig, aber irgendwie auch ganz kuschelig. Genug Grusel und Action im Kampf werden dennoch geboten.

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FFF-Sichtung “Sightseers”

Fassen wir zusammen: “Sightseers” ist ein großartiger, kleiner, skurriler Film. Die Dialoge sind on point, die Darstellerleistung wunderbar, ABER als Eröffnungsfilm stellt der Schwarzhumorer für mich eine Enttäuschung dar. Dazu fehlt ihm das Tick-Tick-Tick-BOO-OOO-OOM-Moment. Aber immerhin könnte die Tourismusindustrie profitieren. Reicht das? I wonder.

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Fantasyfilmfest 2011-Sichtung “Attack the Block”

Der diesjährige Abschlussfilm des FFF war ein feel-good-Monsterfilm! Ausgelassene Stimmung im Publikum, freshe Vibes auf der Leinwand (inkl. superfreshem Soundtrack!). Durchaus mit so manchem Teilzeitsplatter, aber stets herzlich. Vertraust Du dem Unio Jack, lässt er Dich – ganz positiv gemeint – auch hängen (sic!).

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Fantasyfilmfest 2011-Sichtung “A Lonely Place to Die”

A Lonely Place to Die” sollte auf einer Leinwand gesehen werden! Die Bilder fordern das heraus – der Zuschauer sollte gehorchen! Neben ein paar satten Bergmassiven bietet der Film flotte Wendungen und geht recht hart mit seinen Figuren um. Kopfschuss hier, Absturz dort. Eine, kleine, feine Produktion.

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Fantasyfilmfest 2011-Sichtung “Shaolin”

Viel Feind, wenig Ehr. Immer schlagen sie sich, die Burschen und wer muß leiden? Die armen kinesisk Stuntpferde! Wenn man sich ca. 40 Minuten Heulkrampf gespart und statt dessen noch ein paar Handkanten satter Natur eingeworfen hätte, wäre es ein richtig feister Streifen geworden, so – knapp überdurchschnittlich, auch aufgrund der bombastischen Tonabmischung, was die optisch ebenfalls beeindruckenden Explosionen betrifft.

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Fantasyfilmfest 2011-Sichtung “Perfect Sense”

Gut, ich gebe es zu. Dieser Film hat mich eiskalt erwischt. Ich hatte mir das alles nicht so emotional aufwühlend vorgestellt, aber jetzt mal ehrlich – wer hier nicht heult, ist doch schon längst eine tote Frau oder ein toter Mann! Das Ende der Welt derart trickreich durch die Hintertür einzuführen, ist eine geniale Idee – die Ausführung Mackenzies ist nicht minder brilliant. Toll photographiert und mit einer packenden Score ausgestattet, getragen von toll agierenden Darstellern und einem klugen Drehbuch – das ist “Perfect Sense“. Bisher mein Film des Jahres.

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Fantasyfilmfest 2011-Sichtung “Cold Prey 3″

Die Norweger lassen Dich nicht im Stich. Im Prequel erfahren wir, wie der Cold Prey-Killer zum Cold Prey-Killer wurde (Ziehvater hat Schuld. Schwein) und warum ein paar dumme, junge Menschen es nicht schaffen, einen Mann fertig zu machen, wenn er angeschlagen ist. Gut so, da können die nächsten 3 kommen. Ich bin dabei.

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Fantasyfilmfest 2011-Sichtung “Stake Land”

Für mich der bisher beste Festialfilm. “Stake Land” ist eine kleine, feine Produktion, die keine Gefangenen nimmt, aber dennoch immer wieder Menschlichkeit und Hoffnung angesichts des Zusammenbruches der Zivilisation thematisiert. Blutig, liebevoll. Top.

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Fantasyfilmfest 2011-Sichtung “The Dead”

Lausig geschrieben, sich ständig wiederholende Handlungselemente, die sagenhafte Kulisse Afrikas nicht ausnützend, und gefühlt gefilmt auf Super VHS, war “The Dead” sicherlich nicht die Perle des Festivals. In den besten Momenten werden die Gorehounds jedoch bedient, beherzt beissen die Infizierten zu, Pluspunkt auch für IT HAS SPREAD!!!!! USA IS LOST!!!! Kolonialisten schießen also permanent Schwarzen in den Kopf. Hat was. Wie in RE5 eigentlich.

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Fantasysfilmfest 2011-Sichtung “Largo Winch II”

Largo Winch II” war in doppelter Hinsicht ein Gewinn – zum einen war der Film wieder einmal auf Augenhöhe mit Action-Hollywoodproduktionen. Exotische Schauplätze, gut aussehende Darsteller, schnellgeschnittene Handkante! Zum anderen der Auftritt des Hauptdarstellers Tomer Sisley nach dem Film, der eine eiskalt lustige one man Bühnen-Show durchzog, inkl. Entführung einer Publikumskamera und einem Einsprecher für dessen Facebook-Freunde.

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