“After” hat eine Prämisse, die ich in Filmen mit übernatürlichen Motiven liebe: Protagonisten in plötzlich menschenleeren Städten. Gerade die Großstadtnatur fürchtet sich instinktiv vor der “totalen” Stille, denn sie bedeutet ein Zurückgeworfensein auf sich selbst, eine unfreiwillige Isolation. Auch “After” spielt mit diesem Motiv und daher sind die ersten 20 Minuten auch die stärksten des gesamten Films. Die sich anschließend entwickelnde Romanze zwischen den Figuren ist zwar reichlich kitschig, aber irgendwie auch ganz kuschelig. Genug Grusel und Action im Kampf werden dennoch geboten.