Skript aus der Hölle, Schauspieler von nebenan und ein sehr ungleich aufgeteiltes CGI-Budget. Willkommen im russischen Actionfilm der 00er-Jahre.
Skript aus der Hölle, Schauspieler von nebenan und ein sehr ungleich aufgeteiltes CGI-Budget. Willkommen im russischen Actionfilm der 00er-Jahre.
Nein, es handelt sich nicht um den 24. Teil der Storage-Reihe. Hehe. Hoho. Silvester-Raketen, einen Spielzeug-Hasen und ein wenig Glück reichen also aus, um das Killer-Alien zu stoppen? Also fast? Tja, was aber, wenn die ganze Familien zum Essen vorbeischaut? Schlimmes Kino. Unsympathische UK-Pfosten! Sie alle sollte das Alien-Raubtier holen. Leider schafft es nicht alle. Und zwischendrin bleibt Zeit, alle 2 min zu fragen: “Hello, is anybody here?”
“Prometheus” ist die erwartete Enttäuschung. Aber hätte, hätte, Fahrradekette bringt einen hier nicht weiter. Nehmen wir den Film als einen der schönst eingerichteten SciFi-Cumshot-Momenten-Streifen der letzten Jahre. Das ist er zweifelsohne. Über den Rest breiten wir christlich-missionarisches Schweigen.
Zombies, nein, Alienviren, machen den Bewohnern eines heruntergekommenen Wohnblocks zu schaffen. Sie geben alles. Also, die Menschen. Oder die Aliens? Zombies? Im Making-Of erfährt man … nichts. Satter Käse.
Okay, womit sollen wir anfangen? Vielleicht der typischen Navy-Homoerotik? Oder doch der ewig überpräsenten Xenophobie? Oder dem ungelenken Drehbuch? Nein, noch besser wäre es damit Taylor Kitsch aus der Schauspieler-Gewerkschaft zu prügeln und ihn dort wieder einzustellen, wo er her kroch – vermutlich einem McFit (als Klofrau). Battleship, dann doch lieber Battleshit von deutschen Rappern. Einziger Lichtblick: Das Dinge war in 2D. Kommt endlich He-Man wieder?
“World Invasion: Battle Los Angeles” ist eine Leistungsschau der Abteilung Rechnertricks. Leider kann da der Rest nicht mithalten. Weder das “Schauspiel”, noch die Dramaturgie geben sich gediegen.
“The Rite” leidet unter zwei Punkten: Rom verkommt zu einer Ansammlung von Touri-Shots und Anthony Hopkins routiniertes Spiel findet in Colin O´Donoghue keinen ernsthaften Gegenspieler.
Die Sumerer kommen! Nachts! Und entführen Kinder! Auch Milla kann da nichts mehr machen. Vor Staunen reißt sie den Mund auf. Ziemlich weit.