Archiv der Kategorie: SONSTIGES

Filmsichtung “Need for Speed”

Was wäre das Kino-Jahr ohne die Filmadaption eines digitalen Spiels? Na, eben. Und Fans illegaler Straßenrennen (Wo finden die eigentlich in Bayern statt?) werden kräftig mit Fan-Service bedient. Wer einem tatsächlich leid tun kann, ist Aaron Paul – der fühlt sich sichtbar so wohl in der Rolle wie ein Husky auf der Sonnenbank. Ein Starvehikel mit Achsenbruch und den gibt es auch noch.

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Lektüre abgeschlossen “Attack on Titan” (Bd. 1)

Die Erde gehört riesigen Menschenfressern: den TITANEN! Die letzten Menschen leben zusammengepfercht in einer Festung mit 50 Meter hohen Mauern. Als ein kolossaler Titan die äußere Mauer einreißt, bricht ein letzter Kampf aus – um das Überleben der Menschheit!” (Quelle)

Im Herbst startet wohl endlich die Serie auf DVD hier in Deutschland. Um die Wartezeit zu überbrücken, begann ich nun mit Band 1 des Mangas dazu. Richtig gute Unterhaltung! Und diese Werbung ist immer noch DER HAMMER.

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25.000 Punkte Achievement-Score

Danke an Reinhard Prosch – sein selbstloser Einsatz mit meinem Xbox-Live-Account bei Mass Effect 3 warf mich auf einen Streich über 25.000 Punkte.

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Lektüre “Hybris. Die überforderte Gesellschaft” (Meinhard Miegel)

“Größenwahn und Selbstüberschätzung sind Teil der menschlichen Natur – doch erst heute werden sie als Erfolgsfaktoren kultiviert. Die Folgen sind krankhaft wuchernde Wirtschaftsaktivitäten, entfesselte Finanzmärkte, dysfunktionale Bildungs- und Infrastrukturen, aus dem Ruder laufende Großprojekte, unkontrollierbare Datenmengen und globales Allmachtstreben. Prof. Miegel, einer der profiliertesten Vordenker Deutschlands, sieht in dieser allgegenwärtigen Hybris die wesentliche Ursache für die tiefgreifende Krise von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die exzessive Entwicklung unserer Lebenswelt, die er eindringlich schildert, überfordert alle: Einzelne und Gruppen, Unternehmen, Schulen und Universitäten, Parteien, Regierungen und internationale Organisationen. Ihre Kosten sind enorm, keine Volkswirtschaft kann sie stemmen. Diskutieren Sie mit Prof. Miegel seine Lösung des Problems – die Kunst der Beschränkung, die Rückkehr zu einem menschlichen Maß!” (Quelle)

Mit genau der richtigen Portion Sarkasmus in seinem Duktus liefert Miegel steile Lektüre. Fresh.

(Tscheah, SO sehenBuchbesprechungenheuteaus!) #lectureSwag

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Krav-Maga-Trainingsinhalte

Diesmal im Programm:

- Knife Defense (rund von unten)

Streaming-Sichtung “Brave New World”

Die dreistündige Verfilmung des Stoffes von Huxley gefiel mir sehr gut. Doch besonders ein Zitat war für mich als Social-Media-Manager eine Freude:

Bei der Beseitigung einer Leiche heißt es im Optimalstaat: “Death is social. Death is shared.” Darauf erst einma ein fettes Grab-Selfie.

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Ju jutsu-Trainingsinhalte

Diesmal im Programm:

- diverse Arm- und Handhebel im Stand

Krav-Maga-Trainingsinhalte

Diesmal im Programm:

- Würgen seitlich eng

- Umklammern über Arme seitlich eng

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Streamingsichtung “Evil Dead”

“Feast on this motherfucker!”

Gut, die Neubearbeitung des Stoffes macht aus dem naiven Wochendausflug einen Entzugs-Düster-Party mit Torture-Porn-Attitude. Aber das werfe ich dem Film nicht vor. Gut, der Hauptdarsteller wirkt so geleckt wie der Posterboy einer Diesel-Modereklame. Aber das werfe ich dem Film nicht vor.

Im Grunde bot der Film all das auf, was ich mir erwartete. Eigenständig genug. An den Ecken kantig genug. Und bei 17 Mio US-Dollar Produktionskosten fragt man sich erneut, warum andere Filmemacher das Zehnfache verballern, aber dennoch mit angezogener Handbremse arbeiten.

Solide. Sehr solide.

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Hörspiel gelauscht “Abendstunde im Spätherbst”

“Das Hörspiel beginnt mit einer Beschreibung des Handlungsortes durch den, an dieser Stelle noch als Ich-Erzähler auftretenden, Schriftsteller für Kriminalromane und Nobelpreisträger Maximilian Korbes. Er erhält Besuch von Herrn Fürchtegott Hofer – der Name ist so kleinbürgerlich wie die Person. Nach einigen Einleitungen und mehreren Missverständnissen – Hofer wird zweimal fast rausgeworfen – kommt dieser zum Kern seines Anliegens: Er hat nach seiner Pensionierung begonnen als Detektiv, spezialisiert auf Literatur, Korbes’ Werke auf ihren kriminalistischen Inhalt zu untersuchen. Dabei findet er für alle 22 Romane einen wahren Hintergrund, den er für die ersten Beiden ausführlich schildert. Weiterhin bemerkt er, dass Korbes alle seine Mörder unerkannt entkommen lässt und dass sich diese Mörder ausgesprochen ähnlich sind. Die Beschreibung der Mörder durch Hofer passt haargenau auf die anfängliche Beschreibung Korbes’ durch sich selbst. Schließlich sagt Hofer dem Schriftsteller auf den Kopf zu, dass er jeden dieser Morde selbst begangen hat. Im Gegenzug für sein Schweigen will er von Korbes eine Rente, damit er dem Bewunderten weiterhin hinterher reisen und an seinem Leben teilhaben kann.

Korbes gibt sich erst überrascht und getroffen, gesteht die Morde, klärt jedoch Hofer schließlich über den großen Fehler auf, der sich in seinen Überlegungen findet: Hofer hat angenommen, dass er etwas herausgefunden hat, das niemandem bekannt wäre; doch schon seit langem will, so Korbes, niemand mehr Erfundenes lesen. Er musste wahre Begebenheiten schildern, um zu dem Erfolgsschriftsteller zu werden, der er ist, und so immer weitere Morde begehen. Laut Korbes zweifelt keiner wirklich daran, dass er der wahre Mörder ist, und jeder, der versucht hätte, ihn vor ein Gericht zu zerren, sei damit noch kläglich gescheitert. Korbes erklärt, dass die Allgemeinheit durch die Schriftsteller die Aufregung, aber auch die Untugend und Gesetzlosigkeit erleben will, die der Alltag nicht mehr bietet und so müssen die Schriftsteller dieses Leben vorleben. Das geht so weit, dass Korbes Briefe von allen möglichen Arten von Leuten bekommt, die sich darin als Stoff für den nächsten Roman anbieten. Schließlich zieht er eine Pistole und bedroht Hofer, da er einen neuen Stoff nötig habe und ein Hörspiel schreiben wolle. Wie von Korbes vorhergesagt, reagiert niemand auf Hofers Hilfeschreie, der sich daraufhin aus dem Fenster stürzt. Am Ende beginnt Korbes seinem Assistenten Sebastian, einem Theologiestudenten, die am Anfang gehörte Beschreibung zu diktieren.” (Quelle)

1957 entstand dieses Hörspiel und die Erzählung ist beängstigend zeitlos – Friedrich Dürrenmatt erweist sich erneut (im Sinne von: jedes Mal, wenn ich ein Stück von ihm genießen darf) als Meister. Schulmädchen Inderst schwärmt – ZURECHT!

 

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