Category Archives: SONSTIGES

DVD-Sichtung “Doctor Who: The Tenth Planet”

“The Tenth Planet is the partly missing second serial of the fourth season in the British science fiction television series Doctor Who, which was first broadcast in four weekly parts from 8 to 29 October 1966. It was William Hartnell‘s last regular appearance as the First Doctor, and the first story to feature the Cybermen. Patrick Troughton also makes his first, uncredited appearance as the Second Doctor. Only three of the four episodes are held in the BBC archives; one remains missing although the regeneration sequence and various other scenes have been discovered intact. It is the fourth now-incomplete Doctor Who serial to be released with a full-length animated reconstruction of its missing episode.[1] ”  (Quelle)

In meiner Doctor-Who-Gesamtsichtung wäre dies ein weiterer Meilenstein: Mit dem Ende des zehnten Planeten endet zugleich auch die Ära Hartnell. Und im Making-of erfahren wir zwei Dinge, die hängenblieben – offensichtlich hatte der gute Doktor ein kleines Problem mit Menschen anderer Hautfarbe und eine klassische Abschiedsfeier nach Drehschluss scheint nicht stattgefunden zu haben.

Ich bin sehr auf den neuen Doktor gespannt – schließlich zitiert Matt Smith diesen nicht selten als sein Vorbild in der Doctor-Darstellung. Die Episode rund um das erste Auftauchen der Cybermen ist – wie ich finde – großartig. Sie hätte allerdings ruhig etwas länger andauern können, so viel Cooles musste in zu wenig Zeit untergebracht werden.

Am Ende eines Who’schen Zyklus ist es natürlich alles andere als einfach, die TOP-5-Folgen aufzulisten, ist diesem Fall ist es vermeintlich etwas einfacher: “(T)he reality of Classic Who is that 106 of the first six seasons’ 253 episodes are just gone.” (Quelle)

Dennoch will ich es versuchen – die fünf Folgen, die mich am meisten packten, lauten:

- The Tenth Planet

- The Dalek Invasion of Earth

- Planet of Giants

- The Time Meddler

- The Aztecs

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Warum heißt BenFlavor eigentlich “BenFlavor”?

An einem kalten Winterabend im Jahr 1998 fuhr ich als Beifahrer mit meinem Schulkameraden und Freund Johannes in München im wunderbar beheizten Auto herum, man unterhielt sich, hörte den Stiebers zu und irgendwann meinte Johannes angesichts einer nicht mehr zu benennenden Lichtquelle zu mir: “Schau mal, das sieht aus wie von Dan Flavin!” Da ich nur mit einem Ohr hingehört hatte wiederholte ich unrichtig: “Wer? Ben Flavor?” Ich glaube, Johannes wollte an dieser Stelle noch “Nein! Dan Flavin!” einwerfen, aber da war es schon zu spät – die Idee für das AKA “Ben Flavor” war geboren!

Ben Flavor blieb allerdings erst einmal in der Schublade. Er hatte zwar in einen kurzen Auftritt als Teil eines fiktiven Rennfahrerteams, das wir uns an der Schule ausgedacht hatten (die anderen beiden Rennpiloten hießen “Tyron Tyrell” und “Max Mitchell”), aber sonst wurde es ruhig um den Geschmacks-Ben. Mit Videospielen sollte er erst ein wenig später zu tun bekommen. Nämlich genau im Jahr 2001.

2001 erschien das MMORPG für den kleinen Mann “Phantasy Star Online” für das/den Sega Dreamcast. Und ehe man 1,2, 56k zählen konnte, hatte sich Ben Flavor zurückgemeldet. Mit voller Spielwucht trieb er die Telefongebühren in die Höhe (wenn Muttern und Vattern telefonieren wollten, sagte Ben nur: “GLEICH!!!!”). Ben Flavor war Teil des Flavor-Clans. In diesem Clan waren außerdem noch Rob Flavor und Anne Flavor beheimatet. Ja, nur diese beiden noch. Es war eben…übersichtlich. Und familiär!

Es war eine tolle Zeit mit PSO, allerdings machten uns oftmals diverse fiese Cheater das Leben zur Hölle und irgendwann hatten wir genug davon. Doch Ben Flavor war seit diesen Tagen nicht mehr aus meinem Spieler-Leben wegzudenken. Passte er einmal nicht in die rigid-lächerlichen Buchstabenanzahlsvorgaben der Spiele, wurde auch gerne ein BenFLVR oder im Extremfall ein BFLVR daraus. Irgendwie auch identitätsstiftend.

Spätestens mit Xbox Live und PSN war das – ich möchte fast sagen PERSONA-Schicksal – dann endgültig tradiert. BenFlavor was here to stay. Da war es im Grunde nur noch Formsache, auch auf Twitter als @benflavor an den Start zu gehen. Wie heißt es so schön im Radio: “Und jetzt kennen Sie die wahre Geschichte.”

 

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Streaming-Sichtung “Magic & Bird: A Courtship of Rivals”

Wenn Ihr mal Lust habt, ein Meister-Narrativ 101 zu erleben, dann seht Euch diese Sport-“Doku” an. Da wird konstruiert und gezimmert, dass es nur so kracht – was nicht passt, wird…Ihr kennt den Rest. Dennoch: Erzählkunst ist das irgendwie schon auch.

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Krav-Maga-Trainingsinhalte

Diesmal im Programm:

- Vorbereitung für P2: alle Würger und Umklammerungen im Stand von P1 und P2.

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Ju-Jutsu-Trainingsinhalte

Diesmal im Programm:

  • Straight Punch Defense
  • Verteidigung Handgelenksgriff diagonal
  • Verteidigung Kragengriff
  • Stick Defense

Angespielt “Double Dragon: Neon”

Letztes Wochenende fanden wir die Zeit und Muse, uns Double Dragon: Neon auf dem PC anzusehen und im Koop auch loszuprügeln. Der Kollege Zurschmitten hatte mit Double Dragon 2 auf dem NES Erfahrungen gesammelt, während ich Teil 1 auf dem SMS runter und rauf gespielt hatte. Abgesehen vom omnipräsenten Sujet der verfolgten Unschuld oder der Jungfrau in Nöten nimmt sich das Spiel nicht sonderlich ernst und präsentiert damit auch gleichzeitig-gewollt seine Stärke – die Bedienung ist CLUMSY genug für zwei, daher muss der Rest stimmen – und der passt. Ein paar nette One-Liner und einen super Soundtrack später scheiterten wir mehrere Male beim Endgegner, hatten aber dennoch reichlich Scham, äh, Spaß.

Ju-Jutsu-Trainingsinhalte

Diesmal im Programm – unterschiedliche Lösungen gegen:

- gerade Schläge

- gerade Tritte

- beidhändiges Packen am Kragen (inkl. Gegenangriff)

- diagonales Greifen des Handgelenks

 

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Krav-Maga-Trainingsinhalte

Diesmal im Programm:

- Teile des P2-Prüfungsprogramms (Inside Defenses, Knife Threats)

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Lektüre beendet “The Circle” (Dave Eggers)

“Mit Unterstützung ihrer Freundin Annie, die bereits einen einflussreichen Posten in der Firma hat, bekommt die 24-jährige Mae Holland einen Job bei dem weltweit dominierenden Internet-Unternehmen Circle. Das kalifornische Unternehmen hat die Geschäftsfelder von Google, Apple, Facebook und Twitter übernommen und will die gesamte Bevölkerung mit jeweils einer einzigen Internetidentität ausstatten, was zur umfassenden sozialen Kontrolle führen soll. Mae wird schnell zur Vorzeigemitarbeiterin, antizipiert die Pläne des Unternehmens und lebt die vollständige Transparenz vor. Sie wird zur Ideengeberin für die Unternehmensspitze, hat aber auch gegen Widerstände aus ihrer Familie, von ihrem Ex-Freund und von einem mysteriösen Fremden zu kämpfen.” (Quelle)

Auf die Hypetrain aufspringen, wenn es um Romane geht? Hm, bisher nicht so mein Ding. The Circle reizte mich dann aber doch so sehr, dass ich 1,2,3 zugriff (im Kontext der Handlung witzigerweise via Kindle!) und das Buch in gefühlt 1,3 Arbeitsweg-Sitzungen durchlas. Okay, ich gebe zu, eine Ubahn verpasst zu haben, da ich mich so sehr in den Seiten vertieft hatte. Wer die Rezeptionsgeschichte ein wenig verfolgt hat, dürfte mitbekommen haben, dass die literarische Ausarbeitung des Stoffes ein ganzes Stück HINTER der (nicht mehr sonderlichen) visionären Grundidee zurückbleibt.

Tatsächlich ist die – Achtung – “timeline” der Ereignisse ein einziges Fast-Forward-Fest, alle Negativ-Entwicklungen gehen so schnell und so unwidersprochen über die Bühne, dass man sich nur verwundert den Kopf kratzen kann. Obgleich…zwischen Machtergreifung und Kriegsbeginn lag nun auch kein Jahrzehnt. #Nazikeule Vielleicht wird dem ein oder anderen Leser noch auffallen, dass sich die Figuren allesamt gerne austauschen, als hätten sie ihre Pro- und Contrapositionen schon lange auf Zettel notiert und auswendig gelernt, um sich ganz smart casual an der richtigen Stelle in einer Unterhaltung unterzubringen.

Dennoch: Die Kraft des Romans bleibt. Und das wirklich unheimliche Ende ist unheimlich unheimlich.

 

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Krav-Maga-Trainingsinhalte

Diesmal im Programm:

  • Schwitzkasten am Boden
  • Würgen am Boden (Mount)
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