Author Archives: Rudolf Inderst

Krav-Maga-Trainingsinhalte

Diesmal im Programm:

- Inside Defense mit Kontrolle und Entwaffnung (des steinähnlichen Gegenstandes) mit wechselnder Auslage

 

Getaggt mit , , ,

Fantasy Filmfest 2014 – das Fazit

Als ich gestern Nacht sehr spät aus dem Kino nach Hause kam, wurden mir drei Sachen klar, bevor mir die Augen zufielen:

  1. Ich habe nur fünf Stunden Schlaf vor mir.
  2. Ich habe dieses Jahr nur fünf Filme auf dem Festival gesehen.
  3. Ich habe dieses Jahr keinen schlechten Film auf dem Festival gesehen.

Schauen wir uns das doch einmal genauer an – gehen wir ins Ranking:

 

5. Housebound

4. Stage Fright

3. Wer

2. What We Do in the Shadows

1. The Babadook

 

 

 

 

 

 

Getaggt mit , , , , , ,

Ju-Jutsu-Trainingsinhalte

Diesmal im Programm:

- Weiterführungstechniken aus Hebeln in andere Hebel

Getaggt mit , , , , ,

FFF-Filmsichtung “Stage Fright”

Wir wissen doch alle um die Horrorfilmtradition rund um nordamerikanische Sommercamps – das B-Film-Filmende des letzten Jahrtausends war voll davon! Und “Stage Fright” belebt diese Tradition wieder! Und wie – in Form eines Musicals. Wenn das nicht großartig ist! Tatsächlich macht Stage Fright jede Menge Spaß. Vor allem wissen die Macher genau, wann das Späßchen vorbei ist und ziehen die Chose nicht unnötig in die Länge.

Getaggt mit , , , , , ,

DVD-Sichtung “Doctor Who: The Time Meddler”

The Time Meddler is the ninth and final serial of the second season in the British science fiction television series Doctor Who, which was first broadcast in four weekly parts from 3 July to 24 July 1965. The story is set on the northeastern coast of England in late summer, 1066 and sees Steven Taylor (Peter Purves) become a companion to the First Doctor (William Hartnell) after having stumbled into the TARDIS during the events of the previous serial, The Chase.[1] This story introduces recurring villain the Meddling Monk (Peter Butterworth).” (Quelle)

Ah, die erste Reise ohne Ian und Barbara, jedoch dafür mit Steven Taylor. Achtung, Verjüngungskur an Bord. Das Fehlen Barbaras ist offensichtlicher als das von Ian – mit Vicki bin ich sowieso noch nicht warm geworden. Aber ist es nicht wunderbar, zum ersten Mal einen alten Schulfreund des Doktors zu sehen? Na? Eben. Großartig. Und die beiden tauschen ein paar kecke Zeilen aus. Mehr davon – ich freue mich schon auf den Master. Schön war es auch, Alethea Charlton zu entdecken – dieses Gesicht ist aber auch schwierig zu vergessen. Ich bin überzeugt, dass in der Schönbügel-US-Landschaft “all diese Dorfgesichter” nicht in einer TV-Serie zu sehen gewesen wären. Oder heute zu sehen sind.

Getaggt mit , , , , ,

DVD-Sichtung “Doctor Who: The Chase”

“The Chase is the eighth serial of the second season in the British science fiction television series Doctor Who, which was first broadcast in six weekly parts from 22 May to 26 June 1965. The story is set on multiple locations including the Mary Celeste, the Empire State Building, and the planet Aridius. The serial marks the last appearance of William Russell and Jacqueline Hill as companions Ian Chesterton and Barbara Wright and the introduction of Peter Purves as new companion Steven Taylor.” (Quelle)

Für mich war “The Chase” vor allem interessant, weil ich zum ersten Mal eine gewisse Dalek-Müdigkeit verspürte, da kam es mir andererseits gerade recht, dass diese plötzlich einen ungewöhnlichen Anflug von Humor zeigten. Recht überraschend traf mich der Abschied von Ian und Barbara. Nein, nennen wir das Kind ruhig beim Namen – es stimmte mich recht traurig. Aber da nun der Doktor wohl zunehmend als der Action-Män gedacht und geschrieben wurde (und zudem nach zwei Jahren die Schauspieler Russell sowie Hill amtsmüde wurden), ist das wohl nur ein logischer Schritt. Die Fotos in den letzten Sekunden der Folge, die die beiden vergnügt nach ihrer Ankunft in London des Jahres 1965 zeigen, sind großartig.

Getaggt mit , , , , , , , ,

Streaming-Sichtung “Robocop”

Zeitgemäß. Ja, ich denke, das passt. Zeitgemäß. Die vorliegende Robocop-Interpretation hat sich viel zu sehr mit dem Nicht-18er-Vorwurf herumtragen müssen – kein Wunder, dass den ZuseherInnen da entgangen sein mag, welch passables Vehikel da präsentiert wird: Da ist zum einen die Besetzung. Gary Oldman als wissenschaftliches Ethik-Dilemma, Michael Keaton als Firmenchef, der Großes (vielleicht auch Gutes?) will und dabei in Kauf nimmt, Schlechtes / Herzloses / Skrupelloses zu tun, Joel Kinnaman als Joe Jedermann (da mag man fast vergessen, dass die Produktion keinen Fassbender bekam), hager und beileibe nicht der Action-Typ (eine der vielen Verneigungen vor dem Original in meinen Augen) und Abbie Cornish als Emotionsträgerin einer gesamten Familie – PLUS schließlich Herr Jackson als hyperpatriotischer Medienprediger. Und obwohl der brasilianische Regisseur aus R ein PG-13 machen musste und sich wohl ziemlich über die nicht vorhandene kreative Freiheit ausgekotzt haben muss, erwartet die Zuseher eine hübsche Eisenhower-Warnung vor dem M-I-Komplex.

Getaggt mit , , , , , , ,

Aus für den iPod classic? Nicht ganz.

iPod classic (6G - 80GB)

iPod classic (6G – 80GB)

Bestimmte Gerätschaften der technologischen Sorte zogen recht spät bei mir ein. Gut, jetzt nicht derart spät wie meine Hardkäufe eines Mini-Disc-Players oder der Laserdisc-Hardware; die holte ich mir eher, weil ich die Idee nett fand, so etwas einmal zu besitzen, es ausprobieren und damit herum zu spielen. Nicht so bei meinem iPod. Die erste Generation wurde am 23. Oktober 2001 vorgestellt, enthielt eine 5-GB-Festplatte und war nur mit Macs kompatibel. Zu dieser Zeit, 2001, war ich gerade in Phönix, Arizona und kaufte mir, Achtung, meinen ersten Discman. Und auch den nur, weil dieser, anders als die Geräte, die von zuhause kannte, mp3 abspielte und meine Sammlung zuhause wuchs und wuchs. Es erschien mir auch nicht seltsam, einzelne Podcasts auf CD zu brennen, um diese dann z.B. im Urlaub am Pool zu hören. Ja, ich weiß, Großvater erzählt hier wieder aus dem Krieg – als der Ivan unsere Files stahl!

Dann jedoch war es irgendwann soweit: “Der nun iPod classic genannte iPod 6G wurde von Steve Jobs am 5. September 2007 auf einer Sonderveranstaltung mit dem Namen The Beat Goes On in San Francisco vorgestellt. Er ist mit einer Speicherkapazität von 80 oder 160 GB in den Farben Silber und Schwarz erhältlich. Die Laufzeit des Akkus verlängerte sich im reinen Musikbetrieb auf 30 Stunden beim 80-GB-Modell, beziehungsweise 40 Stunden beim 160-GB-Modell. Die Schale besteht aus Metall und ist zu den Seiten hin leicht abgeflacht. Außerdem ist das dreidimensionale Blättern durch Albencover möglich, genannt Cover Flow. Im Hauptmenü ist die Anzeige nun geteilt und zeigt links die Menüpunkte und rechts verschiedene Einblendungen wie zum Beispiel Musik, Video und Extras.” (Quelle) 2008 war mein persönliches iPod-Jahr. Tagelang hatte mir ein Freund in den Ohren gelegen, dass er mir das Ding doch einfach aus Amerika mitbringen könnte, ich aber lehnte dies aufgrund der Zoll-Horrorstories ab. Ich sah ihn schon im Antiterrorlager einsitzen. Grund: iPod-Schmuggel für Rudolf Inderst.

Ich hatte mich für die 80GB-Variante entschieden. Gleichzeitig war mir klar, dass dies auch der Einstieg in die Welt der Apple-Nutzer war (und tatsächlich kamen später erst das MacBook Pro und dann das iPhone 3GS hinzu). Also holte ich mir iTunes auf den PC (was nicht sonderlich einleuchtend als Software für mich war). Aber schnell überwog der funktionale Nutzen des Systems iPod + iTunes. An dieser Stelle darf man auch nicht vergessen, dass Apple clevererweise die Nutzer hat entscheiden lassen, ob sie ihrem Gerät eine individuelle Note in Form einer Gravur zukommen lassen wollen. Lästerzungen behaupten natürlich: Klar, wenn man schon sonst nichts in diesem geschlossenen Apple-System machen kann, soll man es sich wenigstens verkratzen dürfen! Ihr Spinner.

Wie bei einem Tattoo galt es also herauszufinden und sich selbst zu befragen, was es denn werden solle. Schließlich entschied ich mich für “in statu nascendi” (“im Wachsen begriffen”). Damit wollte ich einerseits auf meiner Person, meinen Charakter, mein Menschsein anspielen (Geisteswissenschaftler, immer wieder diese sich weiterentwickelnden Geisteswissenschaftler – keinen Cent auf dem Konto, aber transhumanistische Züge im Herzen!), und gleichzeitig meine Überzeugung zum Ausdruck bringen, wie sehr ich daran zweifelte, dass dieses vermeintliche Highend-mp3-Gerät einen technologischen Musik-Konsumentwicklungs-Endpunkt darstellt. Irgendwer hat immer den neueren Shizzle am Start. Irgendwer lässt das Tech-Mic immer schneller fallen. Glaubt Ihr nicht? Ist so: Der offizielle Verkauf des iPod Classic wurde am 9. September 2014 eingestellt.

Der Musikexpress dazu: “Ohne den Schritt anzukündigen oder zu erklären, soll das Unternehmen den tragbaren Musik-Player einfach still und heimlich aus dem Onlineshop entfernt haben. Wirklich überraschend kommt die Aktion für viele Apple-Beobachter nicht. Der iPod Classic habe seit 2008 kein Update mehr erhalten, damals erweiterte man den Speicherplatz auf 160 GB. Das Design wurde sogar 2004 zuletzt verändert. Das einstige Design-Musthave geriet ob der vielen Möglichkeiten, die iPad und besonders iPhone boten, und der kompakteren Ableger iPod Nano und iPod Shuffle in Vergessenheit. Auch das einst so innovative “Clickwheel”, das runde Steuerungsmodul des iPods, wird seit Jahren nicht mehr verwendet, man stieg gänzlich auf Touchscreens um.” (Quelle)

Offensichtlich frisst die Revolution auch hier mal wieder ihre Kinder, Tränen des Abschieds halten sich dabei in Grenzen. Streamingdienste samt Online-Playlisten zertrümmern den Stolz der eigenen Wiedergabependants von der Festplatte. Und wer kann schon sagen, was danach kommt. So lange die Akkuleistung meines Telefons eine derart bescheidene bleibt, gibt es für mich keinen Grund umzusteigen, schon ohne Musikwiedergabe ist diese absolut lächerlich. Und obgleich mich unzählige Stimmen warnten, die Akkuleistung meines iPod ist nicht sonderlich zurückgegangen, und ich nehme das gute Stück hart ran, weniger für Musik als für Podcasts und Hörspiele.

Sag zum Abschied also NOCHT NICHT servus – denn da geht noch einiges. Bei mir. Und meinem iPod.

 

Getaggt mit , , , ,

Streaming-Sichtung “Final Examination”

Das Leben kann gemein sein. Da hat man gerade noch auf dem FFF einen wirklich erstaunlich unterhaltsamen Film gesehen und da entschließt man sich, mal gemeinsam auf Watchever in der “Horror”-Ecke nachzusehen, mit welchem VoD-Schmankerl man den Tag so ausklingen lassen könnte. Nichtsahnend entscheidet man sich für Final Examination und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Gut, ich weiß nun immerhin, dass bei Watchever Silikonbrüste auch schon als Kriterium für Horror gelten. Irgendwie gemein.

Getaggt mit , , , , , , , , , ,
Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.