Archiv des Autors: inderst

Filmsichtung “Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere”

Das war es dann also? Nach 15 Jahren müssen wir wohl Abschied nehmen von Mittelerde. Und was das bedeutet, weiß man, wenn man auf die ganzen müden Versuche blickt, die es wagten an den Fantasy-Boom, den HdR im Kino auslöste anzuknüpfen. Es waren maue, wenig inspirierte Abziehbilder unpersönlicher Renderbanken. Doch stellen wir uns der Realität: Zum letzten Mal lädt uns Peter Jackson auf ein Tänzchen ein – und was für eines! Erneut lässt er riesenhafte Schlachtengemälde noch und nöcher auffahren, führt uns labyrinthhaft mittels schwindelerregenden Kamerafahrten durch Architekturen und verweilt in den rechten Augenblicken auf den Gesichtern seiner SchauspielerInnen. Es fällt schwer zu glauben, dass das Erbe JRR Tolkiens in den nächsten Jahren nicht doch noch einmal angezapft werden wird – zu verführerisch (weil ausführlich-ausgearbeitet) ist die literarische Vorlage. Doch ob eine weitere gegen den jetzt endgültig etablierten Mittelerde-Neuseeland-Look zweier Trilogien ankommt, bleibt abzuwarten. Auf einen Versuch käme es an.

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BluRay-Sichtung “Leviathan”

Endlich nachgeholt! Wenn Aliens und The Thing sich unter Wasser treffen, kommt ein “Leviathan” bei raus! Aufgepasst! Fast schafft es sogar der letzte (und einzige) Schwarze zu überleben. Der mexikanischstämmige Mann hat nicht so viel Glück. Ach, und Peter W. schlägt am Ende noch eine Frau nieder. Damit die weiß, wo ihr Platz ist. Gut so. Nur so lernen es die Karriereweiber.

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Streaming-Sichtung “Creature”

Yeah, halb Mann, halb Alligator…im Sumpf! Gegen einen … SCHWARZEN (und doch noch ein paar anderen Kerls und Mädels), aber nochmal…einen SCHWARZEN! Und ER rettet eine weiße Frau! Gut, mein Egalitisten-Herz hätte natürlich einmal eine SCHWARZE Frau, die einen weißen Mann…eine schwarz-asiastischen Linkshänder mit Schreibschwäche und Holzprothese als Arm mit autistischen Zügen? Einen. ARGH! Es hat mein Bein! INZUCHT im Süden! THE OLD WAY! Spinnenbiss. Um drei Uhr schaltete ich den TV aus.

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Filmsichtung “Die Tribute von Panem – Mockingjay: Teil 1″

In der Rückschau wird es wohl dieser Teil der Hunger-Spiele-Filme sein, dem man den wenigsten Druck unterstellt. Zugegeben, er lässt es verhältnismäßig ruhig angehen, aber vermutlich braucht es diese “Ruhe vor derm Sturm”, um dann noch einmal mächtig aufzudrehen. Was mir an Mockingjay 1 gut gefiel, ist der “Blick hinter die politische Kulisse”. Zu keinem Zeitpunkt steht außer Frage für die Führer der Rebellion, dass man aufreizende, gesteigert-leidvolle Propaganda einsetzen muss, um zum Kampf gegen das Kapitol aufzurufen. Und genau hier haben die Köpfe hinter dem Stoff jedoch auch geschlafen – die “gute” Seite hat in diesem Film die Wahrheit auf ihrer Seite, da ist es nur natürlich einfach, schwarz-weiß zu denken: die Bomber des Kapitols greifen TATSÄCHLICH das provisorisch-eingerichtete Krankenhaus der Rebellen an – d.h. sie nehmen bewußt die Schwachen ins Visier, um zu bestrafen. Hier “muss nichts erfunden”, sondern lediglich durch Bild und Ton “verstärkt” werden. Viel spannender wäre es gewesen zu sehen, wie z.B. der Spotttölpel mit notwendigen Tatsachenverdrehungen umgeht, wie sie damit zurecht kommt, für das “Gerechte” zu fälschen, zu lügen und zu manipulieren. Immerhin kann im Gesicht der Hauptdarstellerin das Unwohlsein ablesen, wenn ihr die emotionalen Bilder ihres selbst aus dem Kampf gezeigt werden. Schauen wir doch mal, wie es weitergeht.

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Hörspiellauschung “M. R. James – Verlorene Herzen”

“Nach dem Tod seiner Eltern kommt der Junge Steven in die Obhut des exzentrischen Mr Abney. Sein neues Heim ist ein altes, verwahrlostes Herrenhaus auf dem Land. Eines Tages macht Steven beim Spielen einen Fund, der alles verändert.” (Quelle)

Ach, mit Kindern tut er sich schwer, der Inderst, auch hier zertrümmern alberne Fistelstimmen die angenehm-gruselige Grundstimmung immer wieder. Sonst: Feine 60 Minuten.

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Hörspiel gelauscht “H.P. Lovecraft – Pickman’s Model”

Ja, was soll man sagen? Ich und HPL sind einfach tighte Grusel-Homies.

“Henry Thurber ist mit der U-Bahn auf dem Weg zu einem befreundeten Künstler namens Richard Pickman, um sich dort dessen neueste Werke anzusehen. Pickmans Werke sind aufs höchste umstritten, zeigen sie doch abscheuliche Szenen einer widerwärtig dunklen Phantasie. Mit unglaublicher Detailtreue gelingt es ihm, Wesen aus der Dunkelheit auf seine Bilder zu bannen, dass man beinahe glauben möchte, sie seien real. Und vielleicht sind sie das auch?” (Quelle)

Tolle 30 Minuten.

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Ju-Jutsu-Trainingsinhalte

Diesmal im Programm:

- Prüfungsvorbereitung Grüngurt: Schwerpunkt Weiterführungen & Gegentechniken sowie Stockabwehr.

Hörspiel gelauscht “Guy de Maupassant – Der Horla”

Nicht die uralte Morla, sondern der Horla! Er treibt sein Unwesen auf den Brustkörben ehrlicher Gentlemen in Frankreich – oder ist die Epidemie schon global? Recht kecke Erzählung!

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