Veröffentlicht in November 2011

Lektüre abgeschlossen „Was jetzt“ (Hugo Portisch)

Recht dramatisch zugespitzt stellt der renommierte österreichische Journalist Hugo Portisch (er war jahrelang Chefredakteur des Kurier, später Chefkommentator des ORF und weltpolitischer Kommentator beim Bayerischen Rundfunk. In Anerkennung seiner journalistischen Leistungen wurde er zweimal mit der Goldenen Kamera, dreimal mit der Romy, zweimal mit dem Fernsehpreis der Volksbildung sowie mit dem Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels und dem Preis der Concordia ausgezeichnet) in seinem vorliegenden Kommentar Was jetzt (77 Seiten) Fragen, die sich rund um die aktuelle Krise der EU drehen: Ist Europa noch zu retten? Unsere Währung, der Euro? Um Antworten zu finden, gibt sich der Autor – und das beherrscht er – als volksnaher Historiker und wirft einen Blick in die Gründungsgeschichte des europäischen Staatengemeinschaft. Er deutet die Intention der heutigen EU recht stark als Friedensbündnis, ist allerdings clever genug, nicht die EINE Antwort geben zu wollen, sondern zeigt mögliche Wege aus der Krise auf. Kritische Denkanstöße findet man also reichlich in dem Büchlein, über eine angenehme Schreibe freut sich der Leser ebenso. Gelungen.

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Ausflug Sachsen-Therme

Am vergangenen WE zog es uns in einer kleinen Gruppe in die Sachsen-Therme. Der Preis hatte es zwar durchaus in sich (3 Std. für 17 Euro), allerdings kann man über die gebotenen Inhalte kaum meckern. Künstlicher Wellengang, 3m-Sprungturm, 2 Rutschen und eine üppige Saunalandschaft sind durchaus schlagkräftige Argumente. Bedienung im Restaurant … hmm, nun ja, war wohl eine lange Nacht davor. Oder die jungen Herren leisteten Sozialstd. ab. Auch möglich. Über die Pommes kann man nicht meckern. Über den Fußballfan von LOK schon.

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DVD-Sichtung „Quarantine 2: Terminal“

(b)Low Budget schützt vor Mittelmäßigkeit nicht. Wird Teil 3 in Vegas spielen?

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DVD-Sichtung „Husk“

Ein weiterer Horrorfilm aus der „After Dark“-Schmiede: Richtig packend war „Husk“ nicht, aber an den richtigen Stellen „passierte was“. Gerade genug, um nebenher ärgerfrei zu twittern.

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Krav Maga-Trainingsinhalte

Diesmal im Programm:

  • Stampftritt rückwärts
  • Schnappschritt rückwärts
  • Drehkick
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Krav Maga-Trainingsinhalte

Heute im Programm:

  • Würgen seitlich (nah / fern)
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Comic-Rundschau November

Man traut es sich fast gar nicht sagen, aber für manch eine/n könnten bei den folgenden Comics sogar schon Tipps für Weihnachtsgeschenke dabei sein – schließlich stehen wir ca. 1 Monat VOR dem Event der Events! Zum Glück haben sich einige Schmankerl seitens Panini auf meinem Schreibtisch eingefunden, die Comic-Freunde durchaus – wenn damit beschenkt – als glückliche Menschen zurücklassen werden. In jedem Fall aber gilt – danke für die Bemusterung.

Daken – Dark Wolverine 1: Imperium

Befreit von seinem lästigen Job als Dark Avenger und seinem Kampf mit Romulus und Wolverinekann sich Daken nun voll und ganz auf sein wichtigstes Ziel konzentrieren: absolute Macht! Allerdings hat sich der dunkle Prinz in letzter Zeit einige Feinde gemacht, die nur allzu gerne mit ihm abrechnen würden.

So gemein und hinterhältig die Figur auch angelegt sein mag – sie zieht nicht sonderlich. Leserinnen müssen sich – auch oder gerade – auch in Antihelden einfühlen können. Mode-Emo-Transe Daken vermag das nicht zu leisten – man bleibt seltsam unberührt.

Wolverine 16

Jason Aaron (WOLVERINE – WAFFE X) übernimmt mit dieser Ausgabe Logans Abenteuer. Seine erste Amtshandlung? Er schickt Logans Seele in die Hölle, wo viele Verdammte mit Krallenspuren nur darauf warten, sich rächen zu können. Wolvies seelenloser Körper läuft derweil in irdischen Gefilden Amok. Wer ihn womöglich stoppen kann? Mystique! 

Der Wolfsmann haut und sticht sich durch die Hölle, während sein dämonisch-bepackter Alter Ego in unserer Welt widerlichst mordet? Das muss ich lesen! Leider sind die 92 Seiten schnell durch, und am Ende taucht schon wieder dieser Hans-Wurst-Antiheld, den ich bereits weiter oben beschrieb auf. Pfui.

Robert Jordan – Der Neue Frühling

Seit drei Tagen tobt ein erbitterter Krieg um die Stadt Tar Valon. Aiel-Krieger ziehen plündernd und mordend durch die Lande. Im Weißen Turm sind die Novizinnen der Schwesternschaft der Aes Sedai, die sogenannten „Aufgenommenen“, Moiraine Damodred und Siuan Sanche anwesend, als die Seherin Gitara in einer Vision die Wiedergeburt des legendären Drachen Rand al’Thors vorhersagt, mit dessen Hilfe es möglich ist, gegen die Macht des Dunklen Königs zu gewinnen, und der die vereinigten Kämpfer aller Länder in die letzte Schlacht führen wird.

Nicht weniger als die ultimative Lesbo-Kloster-Phantasie wird hier geboten. (…) Und ja, okay, auch Anderes. Viele, viele Seiten stark und durchaus blutig beginnt sich hier, ein großes Epos zu entfalten. Auf jeden Fall das Richtige für Winterabende.

Batman: Arkham City

Mit dem Erfolg von Batman: Arkham Asylum wurde Batman seinem Ruf als Multimedia-Ikone abermals gerecht. Games-Autor Paul Dini (BATMAN, DIE STRASSEN VON GOTHAM) präsentiert nun die offizielle Vorgeschichte zur herbeigesehnten Fortsetzung des Spiele-Hits.

Feiner Stoff! Auf das Videospiel warten eine Menge Leute schon gefühlte Ewigkeiten und zum Glück handelt es sich bei diesem Crossmedia-Produkt nicht um lieblose Lizenzware, sondern um einen spannungsgeladenen Band voller Härte und Überraschungen. Griff zum Spiel? Jetzt erst recht!

Victorian Undead 2

Sherlock Holmes und sein Freund Dr. Watson bekommen es erneut mit ziemlich zwielichtigen Gestalten zu tun: Warum hat der Irrenarzt Dr. Jekyll dem Vater eines Streichholzmädchens Geld geschickt? Und dann klopft auch noch eine bekannte Versicherungsagentur an die Tür, weil die gesamte Mannschaft eines Segelschiffes verschwunden ist. Was ist da passiert?

Schon Teil 1 war die Bombe und Teil 2 ist nicht weniger! Schon die Jagd auf Dr. Jekyll ist schaurig-wunderbar gelungen – und wenn dann erst zur Hatz auf Dracula geblasen wird und das britische Detektivpaar auf Figuren wie Van Helsing und Konsorten trifft, dann, ja, dann ist die Hölle los! Absolute Kaufpflicht!

 

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Interview für iBusiness „Transmedial: 7 Einblicke, wie sich die Zukunft des Storytellings entwickeln wird“

iBusiness-Redakteur Markus Howest interviewte einiges an Personal für seine Geschichte („Transmedial: Sieben Einblicke, wie sich die Zukunft des Storytellings entwickeln wird“). U.a. war meine Wenigkeit auf kurz dabei – da der gesamte Artikle nur via Abo zu beziehen ist, kopiere ich lediglich „meinen“ (kurzen) Teil heraus:

Die Dramaturgie in Spielen befindet sich seit jeher „im Spannungsfeld zwischen Open World und Linearität“, meint Rudolf Inderst , Ressortleiter Digitale Spiele beim Kulturmagazin Titel Relation Browser : Entwickler müssten sich stets die Frage stellen: „Wie viel Spieler-Freiheit beeinflusst in welchem Maße die Dramaturgie des Titels?“ Schließlich werden sich die Rollen zwischen Autor und Nutzer mehr und mehr verwischen, je stärker sich das interaktive Element im Spiel durchsetzt.

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