Gewohnt hohe Qualität! Da greift man natürlich gerne in (staubiger) Erinnerung zum Roman, liest die Stellen noch einmal nach, die im Comic beschrieben werden.
Gewohnt hohe Qualität! Da greift man natürlich gerne in (staubiger) Erinnerung zum Roman, liest die Stellen noch einmal nach, die im Comic beschrieben werden.
„Filming only cost $500,000, while the digital effects cost an additional $10 million.“ Aha. „Shot entirely on the new Red cameras with the Mysterium-X chip owned by the Brothers Strause.“ Oho. Echte Systemreform kommt von innen und basiert auf Hirnleistung – das wird in den letzten drei Minuten des Films deutlichst vor Augen geführt. Im Sinne von explizit. Die Regiebrüder liefern einen handwerklich soliden Genrefilm ab; DAS allerdings taten sie schon bei AvP 2. Auf der Strecke bleiben dabei Dialogregie und Schauspielführung – das ist üble Provinzposse und AG Schultheater. Die absolute Fehlbesetzung Donald Faisons und die noch ABSOLUTERE Überhauptbesetzung der lebendigen Gesichtslähmung Eric Balfour sind Casting-Reifenpannen höchster Qualität.
Ehrliche Arbeit! Steffi und ich arbeiteten uns von vorne nach hinten durch das Kompendium und markierten die Spieletitel mit unseren Kürzeln. Das machte Freude, gab Anlass zur Diskussion (ab wann kann man sagen, „ich habe es gespielt“?) und schließlich sorgte es auch für offene Münder – „Wie jetzt? Diesen Käse hast Du tatsächlich angerührt?“. Insgesamt ein sehr „soziales“ Buch!
„La vida loca“ – Doku über Gangs. Erschreckend blödes Menschenvieh.
„Aliens: Nekropolis“ vermischt bekannte Motive aus dem Alien-Universum: Eine Gruppe von interstellaren Glücksrittern landet auf einem abgelegenen Planeten, einer Welt reich an natürlichen Bodenschätzen und Rohstoffen, und macht eine sensationelle archäologische Entdeckung: Eine antike Ruinenstadt, von beängstigend großen Ausmaßen. Als sich die Crew des Raumkreuzers tiefer ins Innere des Katakombensystems begibt, erwacht dort ein Jahrhunderte altes Grauen, das nur eine Bestimmung kennt … zu töten. Zum 30jährigen Jubiläum des Film-Klassikers von Ridley Scott fügt Nekropolis der wohl bekanntesten Science-Fiction-Horror-Saga ein neues, erschreckendes Kapitel hinzu. Ridley Scott und 20th Century Fox arbeiten an einem neuen ALIEN-Film für 2011. Dabei leidet der Band unter seiner Kürze: Viele Aspekte der Geschichte kommen viel zu kurz und das ärgert den geneigten Alien-Freund.
„Predators. Movie-Prequel“ geht nicht durch die Decke, aber gibt sich actionreich, wenn auch etwas – zurückhaltend – gezeichnet: Im Comic-Prequel erzählen die Comic-Veteranen David Lapham (STRAY BULLETS) und Marc Andreyko in zwei abgeschlossenen Storys die Geschichten von dem Söldner Royce (im Film von Adrian Brody dargestellt) und dem ehemaligen US-Soldaten Noland (Laurence Fishburne) und ihren ersten Aufeinandertreffen mit den Killern aus dem All.
Es mag trivial klingen, es mag zu vernachlässigen sein. Aber MEIN persönliches Medienphänomen 2010 heißt klar:
Vor etwa drei bis vier Monaten stieß ich zum ersten Mal auf den jungen Mann aus Österreich und seine Layback-Attitüde. Seither verfolge ich aufmerksam, was sich so tut – rund um den Rapper, der tatsächlich aus dem Nichts von Sony „gezeichnet“ wurde. Widerstand war swaglos.
(Danke an Panini für die Bemusterung.)
Worum geht es?
Wenn mehr als das eigene Leben auf dem Spiel steht, wenn man ums Überleben der ganzen Spezies kämpft, dann zählt jeder einzelne Soldat. Doch noch wichtiger ist es, dass neue Kinder geboren werden, die zu neuen Soldaten heranwachsen. Deshalb wird der Delta-Trupp nach Jilane geschickt, um einem Notruf auf den Grund zu gehen. In Jilane unterhielt die Koalition nämlich ein Gebärzentrum. Sergeant Alex Brand wird zu Marcus Fenix und seinen Männern abkommandiert, und gemeinsam müssen sie der grausamen Wahrheit eines düsteren Geheimnisses der Koalition ins Gesicht sehen! Zu dieser Hauptstory kommen noch ein paar kleinere Geschichten: „One Day“, „Harper’s Story“ und „The Quickening“.
Was taugt es?
Hier möchte ich Christian Harten recht geben, der an anderer Stelle schrieb: „Zeichnerisch ist es wieder erstklassig geworden, nur die Artworks zwischen den Episoden sind gelinde gesagt eine Frechheit. Ich weiß nicht, wer da in der Redaktion von Wildstorm bzw. Panini geschlafen hat, aber es hätte doch mal jemandem auffallen müssen, dass die Bildvorlagen, die man für den Druck der entsprechenden Seiten genommen hat, niedrigst aufgelöste, hochskalierte und damit untaugliche Bilder waren. Denn ausnahmslos jedes Artwork zwischen den Episoden glänzt mit Pixelkanten. Wie das so in den Handel kommen konnte, ist fraglich. Ich hoffe inständig, das soll keine Absicht sein.“ Ich mag das Gears-Universum, ich schätze seine Einsilbigkeit, seine Brutalität, sein Anschneiden von Themen, die dann doch wieder fallengelassen werden, weil man sein Klientel nicht überfordern möchte. Die Schöpfer wissen genau, wann sie welche Häppchen werfen müssen. Mir gefallen clevere Leute.
„CIA: Die ganze Geschichte“ ist eines der besten Sachbücher, die mir dieses Jahr in die Hände fielen. Seine enorme Lesefreundlichkeit, die zwischen Ironie und Schadenfreude hin und her wechselt (ganz subtil allerdings) ist großartige und unterhaltsame Lektüre. Als Amerikanist sollte man zwar reichlich Vorwissen haben, bestimmte Einzelheiten sind allerdings derart überraschend (manchmal natürlich auch tragisch überraschend!), dass der Mund offen stehen bleibt. Ich hoffe, ich bekomme in den nächsten Montane oder Jahren auch einmal ein ähnliches Werk über den KGB auf den Tisch. Ein wirklich famoses Werk.
Wie geht die hippe Traumfabrik mit dem Thema Krav Maga um? Zierliche Braut und Töchterchen müssen sich vor Über-Brutalo-Vatti zur Wehr setzen. Meine Mutter hätte OHNE Training diese Lusche ausgeknockt. Im Schlaf die Bratpfanne. Ende. Schwachsinnsfilm.