Veröffentlicht in August 2010

Gamescom 2010 – ich war 20 min dabei

Ja, ich war in Köln. Ja, beruflich. Nein, ich sah kaum was. Außer: Am Samstag war ich bei THQ. 20 min „Homefront„.

Meinung? Wenn der technische Feinschleifer noch einmal über manche Dinge drüber saust und das hohe Tempo der gezeigten Szenen gehalten werden kann, erwarten uns ein paar feine Set Pieces de destructio! Der wirkliche Knaller wäre es natürlich, das Spiel aus Sicht eines nordkoreanischen Soldaten spielen zu können. But I guess that will not happen…

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Filmsichtung „The Expendables“

Und am Schluß fliegen die Austauschbaren wieder Richtung Heimat, wo es nicht so viel Ungeziefer gibt und fließend Wasser für Hygiene sorgt. Zurück lassen sie: Machtvakuum, zerbombte Erde und Familien ohne Väter / Brüder.  Und dazwischen kann man nur den Kopf schütteln, wie dämlich Segal und der belgische Karate-Horst waren, wenn sie es wirklich, wie imdb.com behauptet, ablehnten, in dem Film mitzuspielen. Und sonst? Viel Lärm um nichts.

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DVD-Sichtung „Legion“

Ein wenig Unrecht taten meine Bekannten „Legion“ schon. McGuffin für den Einsatz von Schußwaffen. Das ist „Legion“. Und das klappt über weiter Strecken doch ganz gut. Schlimm wird es, wenn Schablonen krampfhaft zu Charakteren werden wollen und „reden“, „sich mitteilen“ und „ihre Gefühlswelt offenlegen“. Das wirkt dann recht holzschnittartig und verlangsamt „Legion“ bis zum Nullpunkt. Nicht nur ADS-Kids sagen dann: FF pls. Paul Bettany wie immer TOPSTENS!

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DVD-Sichtung „Dead Man Running“

Wenn tote Männer in mein DVD-Laufwerk rennen

Wie treibe ich innerhalb von 24 Stunden 100.000 Pfund auf? Nick steht extrem unter Druck, als Kredithai Thigo unerwartet sein Geld zurück fordert. Wenn Nick nicht zahlt, ist er tot – und seine Mom, bei der schon Thigos Killer sitzt, auch. Verzweifelt geht Nick mit seinem besten Kumpel auf eine atemlose Cash-Jagd. Er greift nach jedem Strohhalm – vom illegalen Faustkampf über Wettmanipulation und Juwelenklau bis zum Raubüberfall. Sogar als Auftragskiller will sich Nick anheuern lassen. Er ahnt nicht, dass der Gangsterboss in Wahrheit ein radikales Exempel an ihm statuieren will. Seine Leute kommen Nick in die Quere, wo sie nur können. Denn für Mr. Thigo ist er bereits ein toter Mann, der noch 24 Stunden rennen darf. (Quelle: Ascot Elite)

Der amerikanische Gangsta-Rapper Curtis James Jackson III, besser bekannt als 50 Cent, hat den Bogen überspannt. Er ist durch. Da nützen Steroide nichts, kein böses Pathos kann da noch was retten, er ist nicht das Rößchen in der Hecke der Talentlosigkeit, es ist eigentich schlimmer. Ganz anders, der eigentlich immer gut gelaunte Danny Dyer – für jeden Actionchose mit Brise Humor die richtige Besetzung. Um die beiden herum schwingen sich diverse Charakterschablonen und es kracht an allen Enden und Ecken. Eigentlich die perfekte DVD-Ware für ein Wochenende, wenn da nicht sehr viele andere Filme wären, die man genau in die diese Schublade einordnen könnte. Hoffen wir für den Film, dass der Kunde einfach einen guten Tag hat und zu „Dead Man Running“ greift.

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Hörspiel beendet „Experiment Zero“

Ach, das ist doch nett. Portal, Portal und Portal. Da stehen die Macher von diesem LowBudget-Knaller wohl drauf. Recht so!

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DVD-Sichtung „Hercules Unchained“

Ah, wenn Männer sich massieren, können Frauen einfach nicht punkten. SO sieht es aus.

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Hörspiel abgehört „Der Fluch (1)“

„Der Fluch“ bewegt gefährlich nahe an der Parodie, immer etwas TOO MUCH („Scheiße, ist die Scheiße scheiß abgefahren, Nigger!“), aber insgesamt baut Teil 1 des Hörspiels eine schöne Kulisse auf und lässt mich auf Teil 2 warten.

Als Bestsellerautor Glen Snider in den verschlafenen Ort Port Hardy im Norden Vancouver Islands zieht, will er vor allem vergessen. Doch vor den ruhelosen Geistern der Vergangenheit gibt es kein Entkommen. Ein Ritualmord geschieht und hilflos müssen Glen und Sheriff Kate O’Connor mit ansehen, wie das Grauen um sich greift und eine uralte Wahrheit ans Licht bringt. Und welche Rolle spielt der amerikanische Katastrophenschutz bei der Sache?

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Angespielt „Blacklight: Tango Down“ (Xbox 360)

Blacklight Tango Down lässt sich mit „gut für eine Runde“ am besten beschreiben. In schöner Regelmäßigkeit kehre ich auf die Server zurück und nehme ein paar üble Gefährten auseinander (wobei ich selbst wesentlich öfter ins Gras beisse). Auf jeden Fall eine Alternative für das gepflegte Fluchen via Xbox Live.

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DVD-Sichtung „Must Love Death“

Es geht um „Must Love Death„, dessen Tagline „They are dying to find true love“ ist. Wie immer danke ich für das Muster. Und ich dachte wirklich, dass ich folgende Sätze nie zu Papier bringen würde: Der Film funktionierte komplett den Folterpart. Er ist überflüssig. Ganz im ernst. Die Chemie der beiden Liebenden in spe ist überdeutlichst zu spüren, besonders die UNmenschlich sympathische Blondine ist eine wahre Traumfrau. Ich denke, das Mainstreampublikum hätte das gemocht…doch halt, worum geht es nun eigentlich? Offiziell liest es sich so: „Disappointed by love, suicidal Norman arranges to meet some like-minded people. But when he arrives at the meeting the alleged suicides turn out to be unscrupulous killers looking for a willing victim. A comical and macabre fight against death begins.“ Aber das klammert nun die Liebesgeschichte aus. Schade. Denn das ist der eigentliche Kern der Erzählung, das Hostel-Szenario für Arme (inkl. Schwulenpaar im Rage-Modus) ist eher behinderndes Beiwerk. Schade. Unterhaltsam bleibt „Must Love Death“ aber dann doch. Irgendwie.

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