Veröffentlicht in März 2010

Album abgehört „John Bello Story III“ (Kool Savas)

Eigentlich ist es traurig, wenn das Beste eines Albums der Auftritt eines Gastrappers ist – ist aber leider so. „Weck mich nicht auf“ heißt der Track und Curse malt lyrische Farben an die Wand. Der Rest? Müdes Batteln, laue Selbstbeweihräucherung und prolliger Bockmist zu mittelmäßigen Beats und superseichten Hooks von Türsteher-Typen mit fake Golduhr. Enttäuschend.

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Filmsichtung „Shutter Island“

Oh, das war ein feiner Film. Bildhübsch photographiert, eine satte Ausstattung, verwegene Kostüme und immer wieder Filmmusik, die schöner nicht sein könnte. Und die Geschichte selbst? Ja, warum eigentlich nicht? Von der Begleitung kam zwar ein leises Murren ob der Ausflösung, aber eines steht fest (und jetzt formuliere ich einmal wie MySelf oder Freundin): Jeder von uns hat doch so eine kleine Shutter Island, von der er/sie nur schwerlich hinabfindet. Nicht wahr?

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DVD-Sichtung „Dante’s Inferno: An Animated Epic“

Soviel zu Crossmarketing. Dante muß sich ganz schön hetzen in dieser Produktion, um von Blutfontäne zu Blutfontäne zu rauschen. Belanglos.

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Interessantes Experiment – die Facebook-Fanpage „Dunkin’ Donuts for Munich“

Ich hätte nicht gedacht, dass das derart zündet. Ein Mit-Volontär und ich gründeten die Facebook-Fanpage „Dunkin’ Donuts for Munich“. Seit Oktober sammelten wir über 1200 Mitglieder, das war mir dann sogar 10 Euro wert, die ich in FB-Werbung steckte. Einfach, um zu sehen, was da so noch passieren könnte. Es macht jedenfalls richtig Spaß, die Gruppe wachsen zu sehen. Mich würde nun interessieren, was passiert, wenn ich die Gruppe „No Dunkin’ Donuts for Munich“ ins Leben rief. Wahrscheinlich treten dann alle Leute doppelt bei, um irgendwie total Berlin, anders und individuell und vieldeutig zu sein. Soziale Experimente sind das!

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Doppel-DVD-Sichtung „The Children“ & „Ninja“

The Children“ – klein und fein. Trotz Sequel-Setup bin ich guter Hoffnung, dass man der Versuchung widerstehen möge.

Ninja“ ist … verdammt, was war das für ein Geräusch? Da! Im Dunkeln! Der Ninja! Nach all den Jahren hat er mich gefunden!

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DVD-Sichtung „Die vierte Art“

Die Sumerer kommen! Nachts! Und entführen Kinder! Auch Milla kann da nichts mehr machen. Vor Staunen reißt sie den Mund auf.  Ziemlich weit.

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WII-kend @ Köln

Bei einem wunderbaren Wochenendsbesuch in Köln bei Freund BB konnte ich mir endlich einmal einen guten Überblick über die aktuelle (und weniger aktuelle) Wii-Palette machen.  Nicht 12 Apostel, sondern 12 Wii-Titel sollten es am Ende sein, die wir in kleinerer und größerer Runde anspielten. Und hier die Eindrücke im Einzelnen:

Onechanbara: Bikini Zombie Slayers war für 3 Minuten genau der Spaß, den ich mir erwartet hatte, dann quälten mich technische Mängel und Dauerwiederholung. Amazon-User „Faust“ schreibt: „Stumpf ist Trumpf“ – wer möchte da schon widersprechen. Leider blieb keine Zeit mehr (vulgo: Ich fand keine Opfer…) für den Koop-Modus.

Guitar Hero 5 und Rock Band 2 sollten dann für Musikstimmung sorgen. Tatsächlich tat dies dann eher der zweite Titel – die Songauswahl der Konkurrenz war wohl ein wenig zu szenig für unseren Geschmack.

Das Szenario des Wii-Spiels Red Steel 2 gefiel mir sehr gut. Die Mischung aus Asiapulp und B-Western spricht mich als „hinten-links-in-der-Videothek“-Mensch ganz besonders an.  Das Übergefuchtel mit dem Pad allerdings ist und bleibt albern.

Es klingelt! WII-ll denn keiner ran gehen? Wahrscheinlich nicht bei Calling, denn außer flottem Sounddesign gibt es da wenig zu holen. Reichlich trist die Chose.

Einem Klassiker huldigen? Kein Problem, der Downloadtitel Excitebike sorgte für Freudensprünge vor und im TV. Extrem kurze Anspielzeit, aber reichlich Spaß.

Verwirrend hoch 10: Tatsunoko vs. Capcom: Ultimate All-Stars! Nach 5 Runden stellten wir das Prügeln wieder ein. Ich konnte immerhin 2 Mal gewinnen, allerdings nur durch Zufall, so ehrlich muß man sein.

Einer der Titel, die ich seit Ewigkeiten spielen möchte, war Mad World. Und was soll ich sagen,  alle Besprechungen hatten recht: Es ist das Abfeiern des Wortes WIEDERHOLUNG. Aber von der s/w-Inszenierung konnte ich dennoch nicht genug bekommen. Sehr fein.

Ein kleines Städtchen, aber große Wirkung: Silent Hill: Shattered Memories machte in den 40 Minuten Spielzeit alles richtig. Ein wirklich beeindruckender Wii-Titel.

Ach, wie kann man sich eigentlich nicht in die Grafik und die Art Direction von Murasama: The Demon Blade verlieben? Eben.

House of the Dead Overkill ist wie ein Besuch beim Fastfoodladen – schnell und billig. Flüche, wohin man hört und totes Fleisch an allen Orten. Und die Ko-op-Spieler mittendrin, warum eigentlich nicht?

Zu guter Letzt noch ein paar Sätze zu Dead Space: Extraction – schlichtweg beeindruckend, was aus der Wii gezaubert wurde. Von der Vertonung bis zur Spannung, die sich schleichend einstellt und dann mit einem Schlag ausbricht, ist alles richtig gemacht worden. Vor allem Ko-op ist das Spiel eine Bombe.

Insgesamt eine recht breite Palette, allerdings: Bei vielen Titeln wünsche ich mir nach wie vor, dass ich NICHT zum Fuchtler werden müßte.  Dennoch: Ich hatte recht viel Spaß.

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Trendscouting und zu viel des Guten: Flavors.me

Hier ist seit gestern Nacht meine Flavors.me-Praesenz zu finden. Nicht, dass das etwas braechte. Aber nun ja, was soll man schon sonst um 3 Uhr frueh machen, außer sich mit weiterem digitalen Balast zu belasten…

Und was ist dieses Ungetuem nun wieder? Die Buendelung der Social Media / Social Media-Aktivitaeten! Also, koennte es sein, wenn man mehr Zeit reinsteckt, nehme ich an. Bisher integrierte ich nur einmal meinen Blog und meinen Twitter-Account. But who knows…

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Lektüre beendet „Claymore 01″

Große Bilder und reichlich Blut plus putzige Kinder! Mit großen Klingen. Und Blut. Und Dämonen. Und Fauchen! Schnell geblättert.

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DVD-Sichtung „Pulse 2: Afterlife“

Endlich. Das Kairo-Remake „Pulse“ machte noch einen künstlich auf „Nehmt-mich-bitte-ernst,-ich-bin-ein-Horrorfilm“. Pulse 2: Afterlife verzichtet auf diese Farce und zeigt sein Videoeditor gone mad-Gesicht von Sekunde EINS an.

Kompletter Übertrash aus der Greenbox! Horror wie er eine altes VHS-Tape in Flammen verdient hätte.

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