Veröffentlicht in Dezember 2009

Lektüre beendet „Joystick Soldiers The Politics of Play in Military Video Games“

Der Verlag informiert:

„Joystick Soldiers is the first anthology to examine the reciprocal relationship between militarism and video games. War has been an integral theme of the games industry since the invention of the first video game, Spacewar! in 1962.While war video games began as entertainment, military organizations soon saw their potential as combat simulation and recruitment tools. A profitable and popular relationship was established between the video game industry and the military, and continues today with video game franchises like America’s Army, which was developed by the U.S.Army as a public relations and recruitment tool. This collection features all new essays that explore how modern warfare has been represented in and influenced by video games. The contributors explore the history and political economy of video games and the „military-entertainment complex;“ present textual analyses of military-themed video games such as Metal Gear Solid; and offer reception studies of gamers, fandom, and political activism within online gaming.“

Zwischen den Buchdeckeln befinden sich etwa 4 oder 5 wirklich interessante Aufsätze, der Rest sprach mich entweder weniger an oder bestand aus Allgemeinplätzen.

Lesenswert also:

  1. “No Better Way to ‘Experience’ World War II”: Authenticity and Ideology in the Call of Duty and Medal of Honor Player Communities Joel Penney
  2. War Games as a New Frontier: Securing American Empire in Virtual Space C. Richard King and David. J. Leonard
  3. “Turn the game console off right now!”: War, Subjectivity, and Control in Metal Gear Solid 2, Tanner Higgin
  4. Future Combat, Combating Futures: Temporalities of War Video Games and the Performance of Proleptic Histories Josh Smicker
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DVD-Sichtung „Midnight Chronicles“

„This is a live-action TV pilot based on the popular role-playing game by Fantasy Flight Games“ sagt imdb.com. Wenn man Greenscreen nicht 100%-ig beherrscht, zu wenig Budget vorhanden ist, die Darsteller HÖCHST übermotiviert, geradezu theatralisch aufgeladen, spielen, riecht es nach Fan-Movie deluxxxe!

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WordPress via iPhone

Okay, das gebe ich nun gerne zu: Blogeintraege sind tatsaechlich bequemer als in der Nokiavergangenheit. Werde ich oefter in Zukunft nutzen.

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Doppelfilmsichtung „The Road“ & „Avatar“

Oh,  zwei SEHR unterschiedliche Filme bekam der geneigte Zuseher hier zu sehen: „The Road„, von vielen als unverfilmbar gehandelt, bietet dystopisch-schere Kost, die dennoch um einen Funken Hoffnung nicht herumkommt. Beeindruckend physisch und psychisches Schauspiel – gepaart mit Kulissen, denen jegliche Farbe, jegliche Schönheit entkommen ist. Definitiv sehen!

Avatar“ hält sein (Camerons) Versprechen: Die Bilder des Films sind voller Kraft, es sind Eindrücke, die es SO bisher schlichtweg nicht zu sehen gab. Vorallem der kluge Einsatz der 3D-Technik, die eben nicht auf billigen und schnellen Schock setzt, sondern atmosphärisch zur Seite steht, um den Zuschauer noch tiefer zu immersieren. Die Geschichte vom noblen Wilden mag der geneigte Amerikanist jedoch nicht. Sie ist reichlich naiv und albern aufgeschlüsselt.

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DVD-Sichtung „Dragonball Evolution“

Auf dem Rückflug von Boston dachte ich mir, dass diese 88 Minuten nicht schaden können. Können sie auch nicht, aber zum Weinen anstiften schon, und zwar weil der gute Yun-Fat Chow derart gemein in solchen Ramsch- und Schnellschußproduktionen verheizt wird. U gotta have balls (of a dragon) to watch this waste of talent.

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Film des Jahres 2009 (ohne Festivals)

Diesmal also Medienkategorie Film (ohne Festivals):

Film des Jahres 2009: Watchmen

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Comicrundschau zum Jahresende

Kurz vor meiner Abreise in den Urlaub möchte ich noch einmal ein paar Comics vorstellen, die in meinem Postfach landeten. Mein Dank geht an Panini Comics.

Marvel Exklusiv 82: Hood

Erwachsener als manch anderer Marvelvertreter kommt dieser neue Superschurke (wider Willen) daher. In „Hood“ scheint nie (sprichwörtlich) die Sonne, alle Figuren sind Gestalten der Nacht und man ahnt vielleicht, dass das alles nicht gut gehen kann, auch wenn gegen Ende der Erzählung der „Hood“ vorläufig durchschnaufen kann.

Batman: R.I.P.

Ein umfangreicher und komplexer Band rund um den dunklen Ritter – viele Wendungen und Zäsuren erwarten den Leser, wenn er dem Rächer aus Gotham in die seelischen und körperlichen Abgründe folgt. Definitiv mehr als ein Anlesen wert.

Incognito

Ah, Noir und dennoch (Achtung! Spoiler!)…

…geht die Geschichte gut aus. Selten, aber deswegen kein Stück schlechter. Ein toller Band, wasserdicht und mit Tempo inszeniert. Ein schönes Weihnachtsgeschenk, für Hero Noir-Freunde.

Conan 11: Nergals Hand

Als jemand, der eine große Schwäche für Conan im Allgemeinen hat, war ich auch vom 11. Band der Reihe angetan. Da die Geschichte schon einmal adaptiert wurde, ist es den Machern besonders hoch anzurechnen, dass diese ältere Version auch zu bestaunen ist. Conan hebt das Schwert – die Leser sollten sich ergeben!

Dean Koontz: Frankenstein Band 1: Das Gesicht

Mit teils drastischen Bildern untermalen die Schöpfer diese Dean Koontz Interpretation des Frankensteinmythos. Irgendwie sehen zwar alle Charaktere aus, als ob sie dem Zeichenbuch der 1980er entsprungen seien,  aber das soll dem Gruselspaß keinen Abbruch tun. Hier bin ich besonders gespannt, in welche Richtung sich die Reihe entwickelt.

Resistance Band 1: Team Alpha

Wir erleben immer mehr Videospiele, die ihren Weg in das Comicregal finden. Resistance ist einigermaßen originell aufgrund des reduzierten Zeichenstils. Leider kann die Geschichte nicht sonderlich packen. Sehr schade. Denn gerade das alternative 1950er-Jahre Szenario gäbe sehr viel her.

MAX 31: Marvel Zombies 3

Zombies – jetzt auch mit Masterplan! Die Geschichte macht Spaß. Von hinten bis vorne. Definitiv ein Kauftipp.

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Spiel des Jahres 2009

Diesmal also Videospiele…

  1. Spiel des Jahres 2009: Borderlands
  2. Enttäuschung des Jahres 2009: Damnation
  3. Überraschung des Jahres: UFC
  4. Beste Fortsetzung des Jahres: Halo ODST 3
  5. Heiß auf 2010: Mass Effect 2
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Besuch der Oliver Pocher Show

Auch mal ins TV: Steffi hatte für Köln Karten für Herrn Pocher besucht, und da ich keinen Auftritt Herrn Pochers bisher gesehen hatte (auch nich mit Ziehvater H.S.), sagte ich flott zu. Die angekündigten Gäste waren genau das, was ich erwartet hatte: uninteressante Nullnummern (Daniel Schuhmacher und andere Casting-Nasen). Pocher selbst war in der Aufwärmphase am unterhaltsamsten, als er das tat, was er am besten kann: Mitmenschen bloßstellen und blamieren.

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