Und den findet Ihr hier.
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Herrlich! Ein Film wie warmes Bier. Oder der Geschmack einer warmen Cola, die geöffnet seit 3 Jahren auf dem Schreibtisch herumsteht. Wenigstens haben die Aliens lustige Riesenaugen. Sonst: Im Rausch der Atombombe!
Nach 48 Monaten O2 (früher Viag Interkom) und 48 Monaten E-Plus wechsle ich nun zum Ex-Monopolisten. Warum? Complete L mit dem iPhone als Telefon- und Datenkomplettlösung. Leider kann man den Online-Vorteil im iPhone-Fall nicht nutzen, was sehr ärgerlich ist. Völlig unbrauchbar für mich ist LIGA TOTAL – da hätte ich lieber die 150 Euro in Raten abgezogen. Das erste Mal seit 1999 (Nokia 6110, 3100, N82 u.a.) werde ich Nokia also den Rücken kehren (. Wer nach der Werkschließung damals Nokia den Rücken kehrte, den halte ich immer noch für extrem seltsam. Aber das ist ein anderes Thema. Natürlich fühlt es sich komisch an, nach 2 Jahren auf N82 jetzt plötzlich -2 MP bei der Kamera hinzunehmen und auf den Blitz zu verzichten. Auch die geringe Displayauflösung gefällt mir nicht (plus die relative Systemgeschlossenheit). Aber in erster Linie ist das iPhone auch mobile Konsole und Spielzeug für mich, und nach 2 Jahren kann man sich ja wieder anders entscheiden.
„Rocky Jones, Space Ranger: Crash of the Moons“ ist ein Zusammenschnitt der alten TV-Serie – 3 Folgen zwangsvereint mit reichlich Chauvi-Action…
Oh, bist Du gestürzt? Kann der weiße Übermensch dem kleinen Bimboneger helfen? Rassismus für Fortgeschrittene gibt es in „Mole Men against the Son of Hercules“ zu bestaunen. Und zwischendrinn all die Italogesichter…
So, bei Freund Engin gleich zwei Videotheken-Klassiker genossen! Zunächst „Tooth & Nail“. Benzin aus = Leute werden Kannibalen, nun gut, da muß man durch. Gleich danach „Dead Heist„. Schwarz, schwärzer, Vin-Diesel-Klon! Pimp my Heist aka Black Dynamite Fight! Äh, in Wirklichkeit: Alberner Leerlauf…
„Die Wurzeln der Kriege“ lässt mich ein wenig enttäuscht zurück. All zu sportlich werden hier Dinge dargestellt und erklärt, immer in Angst, so scheint es, dass Nicht-Fachpublikum verängstigt werden könnte. Grundsätzlich bereitet Veerbek das Thema aber verständlich und anschaulich auf.
Schauplatz Residenz Theater München, Antritt bei Östereicher Thomas Bernhard und seinem Stück „Am Ziel“. Für 11,50 € ein wirklich schöner Abend, mit einer beeindruckenden Lernleistung der Hauptdarstellerin. Geradezu fleißaufgabenmäßig hangelte sich die Dame durch die Sätze. Der Rest schien mir irgendwie richtunglos, nicht die Inszenierung, sondern der Inhalt des Stücks. Ich sehe schon, ich komme um eine Zweitlektüre nicht herum.
Und den findet Ihr hier.
Wieder einmal bedanke ich mich artig bei Panini Comics und Weissblech Comics für ein paar interessante Publikationen, die ihren Weg auf meinen Schreibtisch fanden. In Sachen Cross Cult griff ich diesmal beherzt selbst zu – das Thema ist einfach zu sehr meines (der Leser wird sehen, weshalb…)
1.) JIM BUTCHER: DRESDEN FILES BAND 1: WILLKOMMEN IM DSCHUNGEL
Basierend auf einer Romanserie, betritt hier ein neuer Held die Bühne. Mit reichlich Humor und großen Panels ausgestattet haben wir es mit einer sehr sympathischen Premiere zu tun.
2.) BATMAN SONDERBAND 22: BATGIRL
Oh, heute einmal: Seelische Wunden extern getragen. Schon Batgirls Maske macht deutlich, dass es sich um ein vom Leben gezeichnetes Geschöpf handelt. Dazwischen reichlich Action und unendlich viele Namen aus der Vergangenheit. Immerhin steht am Ende eine Familienzusammenführung. Empfinde ich als eher mittelmäßig.
3.) TERMINATOR: DIE ERLÖSUNG – DAS OFFIZIELLE FILM-PREQUEL
Für alle, die auch nach dem vierten Teil der Terminator-Serie noch nicht genug von Skynet und Co. haben, ist dies genau die richtige Lektüre. Nett gezeichnet und mit der richtigen Portion Action, werden hier die Dystopie-Freunde kräftig bedient. Zum Ende des Bandes, nimmt der Comic aber auch Motive des 4. Films auf. Nett.
Da können wir doch einmal schallend lachend den Pressetext bemühen – den Band kann ich besten Gewissens empfehlen.
„Nachdem Charon, der finstere Fährmann, uns schon seit zwanzig Ausgaben mit hammerharten Horrorschockern versorgt, haben sich bei uns noch zwei andere ehrenwerte Gestalten aus mythischer Vorzeit eingefunden, um den nach Unterhaltung lechzenden WEISSBLECH-Lesern extralange und extrafantastische Geschichten zu bringen: Scylla und Charabdis haben ihre Monsterhöhle verlassen und teilen uns ihre Visionen mit – Visionen aus Welten der Fantasy, der Zukunft und aus Welten fern der unseren … Visionen aus WELTEN des SCHRECKENS!“
5.) THE SURROGATES
2054. In einer nicht allzu fernen Zukunft hat das menschliche Miteinander vor der künstlich simulierten Welt der Computerwirklichkeit kapituliert. Neue Entwicklungen in der virtueller Realität und Robotik haben zu einer Revolution in der Verbraucher-Technologie geführt: Die Surrogaten, menschenähnliche Roboter, durch die ihre Besitzer mit der Außenwelt interagieren können, ohne jemals die Sicherheit der eigenen vier Wände verlassen zu müssen. Es ist eine perfekte, alterslose Welt, in der Ressentiments, Tötungsdelikte und Gewaltverbrechen in einer synthetischen Stellvertreter-Gesellschaft aufgelöst worden sind. Eine perfekte Welt, in der das Leben erfahren und nicht gelebt wird, in der jeder sein kann, was er möchte, aber niemand er selbst ist. Den Polizeibeamten Harvey Greer und Pete Ford obliegt die Aufgabe, über diese schöne, neue Welt zu wachen. Denn ein Technoterrorist, der den Menschen die digitalen Scheuklappen von den Augen nehmen möchte, macht sich daran, die Surrogat-Technologie zu zerstören.
Anfang 2010 auch mit Bruce Willis im Kino zu sehen. Genial ist die Fake-Marketing-Kampagne, die am Ende des Comicbandes untergebracht ist. Der Zeichenstil gefällt mir persönlich nicht besonders, aber die Geschichte hat genug Kraft, um mich als Leser problemlos zu fesseln.
6.) THE LIFE EATERS
Eine provokante Science-Fiction-Saga über eine Parallelwelt, in der die Amerikaner einen verzweifelten Freiheitskampf gegen die Nazis führen müssen, die mit Hilfe der nordischen Götter den Zweiten Weltkrieg gewonnen haben … Von Erfolgsautor David Brin (The Postman), mit Artwork von Ausnahmekünstler Scott Hampton. Bestseller in den USA und Frankreich!
Ich habe ja schon eingangs erwähnt, dass mir diese Sorte von spekulativer Geschichte besonders gut gefällt – ein wohliger Schauer mag da eine große Rolle spielen! Immer wieder unterbrechen Textpassagen die Zeichnungen, immer wieder brechen neue unglaubliche Wendungen hervor: GÖTTERKRIEG!
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Bereits zum sechsten Mal startete Deutschlands größtes asiatisches Filmfestival. Ab dem 29. Oktober zeigte das Festival im Münchner Gloria Palast und Mathäser elf Tage lang über 50Filme aus China, Hongkong, Japan, Südkorea, Thailand und Taiwan auf der großen Leinwand.
Aber weil es irgendwer nicht gut mit mir meinte, wurde ich zwei Tage nach der Eröffnungsfilm richtig übelst krank, daher konnte ich lediglich ein paar wenige Filme sehen, was mich zutiefst ärgert. Dennoch möchte ich meine Seherfahrungen kurz festhalten.
Der Eröffnungsfilm „Departures“ war ein großartiges, emotional zu tiefst berührendes Schauspiel. Von den Schauplätzen, über das Drehbuch hin bis zur Darstellerleistung stimmte einfach alles. Nimmt man nun noch die Filmmusik hinzu, ergab das einen der schönstten Filme des Jahres 2009. Das Asia Filmfest konnte auf diese Weise sogleich zum Auftakt ein qualitatives Ausrufezeichen setzen, das jedem Filmliebhaber lange im Gedächtnis bleiben sollte.
Einen Tag später konnte ich endlich „Thirst“ von Park-Chan-wook nachholen, dessen „JSA“ und Rache-Filme mir schon so viele erinnerungswürdige Momente bereitet hatten. Es ist und bleibt erstaunlich, mit welcher Leichtigkeit es dem Koreaner gelingt, zwischen Komik und Tragik zu alternieren. Das Publikum folgt diesen Wechseln bereitwillig, ja, es scheint sie regelrecht zu erwarten. Und Song Ka-hong ist und bleibt ein Brett.
Eine kleine Enttäuschung hingegen war „Blood: The Last Vampire“. Zu groß, zu tief scheint hier der Ursprungsstoff. Auf dem Altar der mittelmäßigen SFX wurde hier verschenkt als ob schon der 24.12. wäre. Wenn uns da mal nicht ein Sequel droht…
Die letzten Jahre machten es nicht unbedingt leicht, an John Woo weiterhin zu glauben. „Red Cliff“ sorgt all diese Bedenken in einem 148min.-Epos weg. Das entscheidende Qualitätsmerkmal: Zu keinem Zeitpunkt tauchten Längen auf, freilich wird man die Langfassung auf Bluray überprüfen müssen, ob das auch auf den Originalstoff zutrifft. Ach, und dieser Tony Leung! Wunderbar.
„The Sniper“ – hmm, hochgradig homoerotisch aufgeladenes Drama um gekränkte Ehre! Reichlich anstrengend.
Unterhaltsamer persönlicher Abschluss war „The Good The Bad The Weird“ – zeit- und ortloser Asia-Western, der mächtig in alle Richtung farbenfroh aufdreht.
Den offiziellen Festivalauftritt könnt Ihr übrigens via www.asiafilmfest.de einsehen.
Für die weltbeste Eröffnungsrede danke ich – wie immer – Armin Schmidt und einem peinlich berührten Manuel Ewald.
Für die außergewöhnlich herzliche und gute Pressebetreuung bedanke ich mich bei Cinemaids (Kathrin Stammen und Cornelia Spiering). CU 2010.