Und den findet Ihr hier.
Ein sehr schöner Band, mit teilweise äußerst erhellenden, frischen und unverbrauchten Perspektiven. Aber auch den notorischen Regeln-müssen-sich-postmodern-auflösen-Nörglern.
„Carnage“ – bessere SFX bekommt der Seher nur bei DDR-Märchenfilmen. UND extra D E E P E S Ende.
Vor Ort gewesen, jede Menge bekannte Gesichter gesehen, nicht ganz meine Musik gefunden, nette Menschen kennengelernt (Heyho Philip!) Leute in der Menge verloren, sich geärgert, nach Hause gefahren.
„Plague Town“ scheitert. Eigentlich auf allen Ebenen. Da können auch ein köpfespaltender Draht, ein Zweig, der genüßlich durch die Augen gestochen wird, eine Schrotflinte, die geradewegs in ein Gesicht entladen wird, ein Riesenmesser, das zur schmerzhaften Handfixierung benutzt wird und eine Radkappe, mit der ein Großstadtluder vertrimmt wird, nichts ändern.
„Pig Hunt“ lief ja im Triple auf dem FFF – mir schien das der einzig humorvollere Beitrag aus dem Paket, also schnell privat nachholen. Gelohnt hat es sich … nicht. Der Regisseur ist allerdings frech genug, im Making-Of andauernd von einem Ensemble-Stück zu sprechen. Das sind keine Eier, sondern Tumore.
Und den findet Ihr hier.
Es ist nicht leicht, ein Komma zu setzen, wo es hingehört. I know. Aber nun ja. „Es ist nicht leicht ein Gott zu sein“ ist ein sehr eigenwilliger Film. 30 Millionen DM teuer, russisch-deutsche Co-Produktion unter Kettenraucher Peter Fleischmann; unheimlich schlimme Kostüme und Setbauten wie aus der Theater AG – SUPERZEIGEFINGER in Richtung Menschlichkeit bringt mit sich: Leid & Mitleid gleichermaßen….! Und dennoch reizvoll. Dennoch reizvoll. An dieser Stelle ein Hoch auf die Strugatzky-Brüder.
Das ist schade. Bisher machte mir Wolfenstein auf der Xbox 360 recht viel Spaß. Doch leider stimmt etwas mit der Organisation der Speicherstände nicht. Da ich jetzt bereits zum dritten Mal gleich mehrere Missionen doppelt, und eine dreifach absolvierte, stelle ich das Spielen (vorläufig) ein. Schade drum.
Auch der bisher letzte Ausflug in das GitS-Universum ist ein vollends filmischer Genuß. Diesmal mit recht viel Christian von Ehrenfels und einem Schuß Fritz und Laura Perls (Stichwort „Gestalt“). Großartig!