Veröffentlicht in September 2009

Doppel-DVD-Sichtung „Hellbinders“ & „Monster House“

Hellbinders“ ist ein DV-Billigeimer mit vielen Farbfiltern und netten Schießereien plus hand2hand-combat. Unverzeihlich hingegen: das ganz üble Sin City war 2005 recht stylish, also versuchen wir halbherzig, dies in Zwischensequenzen zu imitieren… No, Sir.

Sonys „Monster House“ von 2006 hat mich positiv überrascht. Abgesehen vom lustigen Schwarzen patzerlos. Sehr unterhaltsames Kino auf DVD. Leider ohne 3D-Seherfahrung für mich.

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FFF-Filmsichtung „Black Dynamite“, „OSS 117: Lost in Rio“

Ich bin dreist und unterstelle: Viele Fälle von „Ich lache einmal mit“-Zuschauern im Cinema! Mein vorletzter FFF-Film war „Black Dynamite„. Das Shaft-Remake dürfte allerdings der einzige Film eines „schwarzen Kinos“  gewesen sein, den der Großteil des Publikums kennt. Und ich bin fest davon überzeugt, dass BD mehr Spaß macht, wenn man sich ein wenig in das „Ursprungskino“ umgesehen hat. Sehr unterhaltsam. 6,5 von 10 Fuchsschwänzen.

Der neue „OSS 117″ ist die Bombe! Viel erwartet, viel bekommen….9 von 10 Fuchsschwänzen. Zum zweiten Mal verwünsche ich mich…hätte ich doch besser im Frz. aufgepasst! Ich bin überzeugt, dass gerade, was Wortspiele betrifft, die Untertitel nicht sämtliche Wendungen transportieren können. Ich bin auf einen dritten Teil schon jetzt gespannt, ich hoffe, dieser wird in HK spielen!

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FFF-Filmsichtung „The Tournament“, „Blood – The Last Vampire“

The Tournament“ ist ein Actionbrett mit Herz am rechten Fleck. Würde Engin gefallen. Komische Momente gibt es zudem reichlich. 7 von 10 Fuchsschwänzen.

Blood – The Last Vampire„; sagen wir einmal so: Kennt man den Anime, muß man weinen und 2 von 10 Fuchsschwänzen geben. Kennt man ihn nicht, reicht es für 4 von 10. Frechheit.

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FFF-Filmsichtung „Paintball“, „Red Cliff“

Paintball“ ist plumpes Kino. Mit anstrengendem Gekreische. 4 von 10 Fuchsschwänzen.

Woo’scher Epikausflug: „Red Cliff“ überzeugt. Die Schlachten sind wuchtig, die Charaktere liebevoll inszeniert, das Erzähltempo des int. Schnitts angenehm. 7 von 10 Fuchsschwänzen.

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FFF-Filmsichtungen „District 9″, „Pontypool“

District 9“ wird dem Hype gerecht. Und: Mir ist vollkommen klar, weshalb der Film gerade in den Staaten derart gut ankommt. Nuff said. 8,5 von 10 Fuchsschwänzen.

Pontypool“ ist bisher in Teilen der inhaltlich-ungewöhnlichste Film des diesjährigen FFFs. Manche werden sich nach 20 Minuten Film allerdings eine andere Richtung wünschen. Dennoch unterhaltsam. „We’re not talking, I’m drunk. This is how my last relationship ended.“ 6 von 10 Fuchsschwänzen.

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FFF-Filmsichtung „In 3 Tagen bis du tot 2″, „The Thaw“, „Moon“ „Doghouse“, „Cabin Fever 2″, Sky Crawlers“

Ach, diese Sabrina Reiter – schon ein Wildfang! Herrliches Slasherkino mit Idiom aus felix austria, Tiroler Rednecks sind gefährlich, aber zuviel Pharmaindustrie schon auch…7 von 10 Fuchsschwänzen. Vorschlag Filmtitel für dritten Teil: „In 3 bist Du 3″

Solide Genrekost mit erhobenem Umwelt-Moralzeigefinger! „The Thaw“ bietet vernünftigen Bodysplatter und Val Kilmer auf der Leinwand, selten geworden… 5,5 von 10 Fuchsschwänzen.

Moon“ überzeugt durch tolles Setdesign, einen fantastischen Hauptdarsteller und einem Soundtrack, der noch lange im Ohr bleibt. Nicht SO tief wie erwartet, aber ein Beweis, das SO SciFi auch aussehen kann. 8 von 10 Fuchsschwänzen.

Mein bisheriger Festivalliebling! „Doghouse„! Man möge doch bei Sony ein Herz haben und uns die 10min extra auf DVD noch gönnen. Brillianter Funsplatter. 8 von 10 Fuchsschwänzen.

Cabin Fever 2„, ach, ich weiß nicht so recht, schade, dass man aus dem – wenigstens in Ansätzen ernsten Prequel, gleich eine arge Parodie mit Nicht-Zünd-Witz machen mußte. Sicher, Blut pissen, scheißen, kotzen, und durch sonstige Öffnungen drücken kann einen Film schon zum Gewinner machen! Aber nur als 5min YouTube Clip… 4,5 von 10 Fuchsschwänzen.

Für einen solchen Anime sollte man sich immer Zeit nehmen! „Sky Crawlers“ hat diese gewisse Schwere, die punktuell von Momenten der Liebe und Fröhlichkeit gebrochen wird und sich Zeit nimmt, einen Camus und einen Orwell einzuwerfen, garniert mit einem ganz famosen Soundtrack! Sehr schönes Kino, daher 8 von 10 Fuchsschwänzen.

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FFF-Filmsichtung „Cold Prey 2″, Infestation“, „Largo Winch“

Ich muß noch diesen albernen Witz loswerden, der von Herrn Prosch ins Spiel gebracht wurde. Vor den Filmen läuft regelmäßig der Borderlands-Trailer, zu sehen ist u.a. ein riesiges Bergbaugerät. Da meint Herr P. ganz lakonisch: „Borderlands – der Ruhrpottshooter“ und schließlich machten wir „Bochumlands – der Ruhrpottshooter“ draus. Wie? Nicht witzig? Ach, Ihr humorlosen Tölpel!

Also, zu den Fülmen! Los ging es gestern mit „Cold Prey 2„, einem norwegischen Slashersequel. Was soll man sagen. Am Budget kann es nicht liegen, ergo könnte man wieder diese gottverdammte Frage stellen, weshalb Filme dieses Kalibers (nicht zu teuer, formelhaft) offensichtlich aus allen Ländern der Welt stammen können exklusive BRD? Aber eigentlich sollte man diese Frage nicht mehr stellen, sondern einfach lächeln und genießen. Offensichtlich will oder kann man nicht. Es ist auch egal: die Formel „Slasher“ funktioniert schließlich überall. Cold Prey 2 also – bewährte Kost: 6 von 10 Fuchsschwänzen.

Dann zu „Infestation„. Lustig, lustig! Schrotflinten, Mutationen und Schleim plus sympathischer Protagonist (add sequel setup!) ergiebt 7 von 10 Fuchsschwänzen. Wenn es prächtig läuft, bekommt das Folgeprodukt ein wenig mehr Budget…

So viel Abenteuer! Largo Winch wußte mich in der Kinderbibliothek zu erfreuen, da konnte ich nicht nein sagen, auch wenn ich den Wissenstest meines Chefs zu diesem Thema NICHT bestand! Wie dem auch sei, unterhaltsam und ohne Durststrecken…plus ein Mann, der Frauen zum Schmelzen bringt, da bin ich mir ganz sicher. So viel zum Thema „Mein Leben als Redakteur bei der Gala“. 6 von 10 Fuchsschwänzen

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Artikel in Sammelband veröffentlicht „Digitale Spiele – Herausforderung und Chance“

Zeitnahes Erscheinen kann man diesem Sammelband nun wirklich nicht vorwerfen, aber dennoch schön, dass mein Beitrag (MMORPGS als Fortsetzung der literarischen Utopie), der auf einem Vortrag auf den Leipziger Informatiktagen von 2006 beruht, nun doch seinen Weg in eine Publikation gefunden hat. Freut mich!

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