Veröffentlicht in März 2009

Buchbesprechungen in „Forum Politikunterricht“

In der aktuellen Ausgabe (01/2009) des Magazins „Forum Politikunterricht“ sind zwei Buchbesprechungen von mir zu finden.

- Vincent Bugliosi: Anklage wegen Mordes gegen George W. Bush. München, 2008.

- Stefan Rehder: Gott spielen. Im Supermarkt der Genforschung. München, 2007.

DVD-Doppelsichtung „Amusement“ & „The Tribe“

Amusement“ ist klein und dreckig, richtige nette Feierabendunterhaltung der Sorte Schnellschuß. „The Tribe“ hingegen ist Pseudo-“Lost“ mit versuchtem „Predator meets Descent“-Flair. Albern.

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DVD-Sichtung „WAZ“

Reichlich sozial verkopfter Copthriller mit diversen SAW-Momenten und UNHEIMLICH unsympathischen Figuren.

DVD-Sichtung „Welcome to the Jungle“

Kannibalen, die auf dem FFF vergessen wurden, kamen nun zu Besuch – sie schlugen sich recht ordentlich, wenn der Film sich auch gehörig Zeit lässt, um in Fahrt zu kommen, aber so sind die Floßfahrten im Dschungel eben. Dahindümpeln und plötzlich überschlägt sich alles.

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DVD-Sichtung „The Chair“

Ok, kurz und schmerzVOLLes Fazit:  Es blieb wirklich, wirklich eine Herausforderung, nach 15 Minuten immer noch wach zu bleiben.  „RUN, YOU STUHLS!“

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Hörspiel-Doublefeature: „Drizzt – Die Saga vom Dunkelelf – 10 Das Tal der Dunkelheit“ & „Caine 09 – Kartaan“

Von LAUSCH kommen in diesen Tagen neue Produktionen. Glücklicherweise haben uns die Damen und Herren ein paar Rezensionsexemplare zukommen lassen. Zwei davon möchte ich näher vorstellen.

CAINE 09 – Kartaan

Worum geht es?

Linda Watkins und Art Jeffries sind noch immer auf der Suche nach der tickenden Zeitbombe Collin Drake, dessen Tod ganz San Francisco ins Chaos stürzen kann. Kilkenny, Dhala’Rin und Caine sind derweil mit der Weltenwanderin Mordendyk zur Erde zurückgekehrt. Doch die Freude der Heimkehrer wird schnell getrübt: Kartaan ist es gelungen, sich endgültig aus den Fängen des Penumbra zu befreien und Steven Caine seinerseits in der Zwischen-Welt des Amuletts zu verbannen. Der entfesselte Schlächter beginnt einen wahren Triumphzug aus Terror, Tod und Zerstörung. Wer soll das in Panik geratende Cisco jetzt noch retten?

Und wie ist es?

Caine ist nach wie vor eine Bank unter den Hörspielproduktion. Manchmal ruhiger, manchmal lauter, aber stets dreckig. Das 16er-Rating ist durchaus sinnvoll. Tolle Sprecher und eine surreale Geschichte, die immer wilder wird. Empfehlenswert!

Drizzt – Die Saga vom Dunkelelf – 10 Das Tal der Dunkelheit

Worum geht es?

Drizzt macht sich mit seinen Freunden Bruenor, Wulfgar, Catti-brie und Regis auf die Suche nach Mithril-Halle, den sagenumwobenen Minen des Heldenhammer-Clans. Auch wenn sie mit Hilfe von Alustriel, der Herrscherin von Silbrigmond, den vergessenen Pfad wiederentdecken, der sie zum Tal der Wächter und von dort in die alten Schächte von Bruenors Geburtsort führt, werden sie weiter unnachgiebig vom Meuchelmörder Artemis Entreri verfolgt, der es auf Regis und den magischen Rubin abgesehen hat. Bald schon naht die Zeit der Abrechnung. Denn anders, als sich Bruenor seine Rückkehr als König in die alte Heimat vorgestellt hat, erwartet ihn in den Minen keine glorreiche Wiederkehr, sondern nur noch abgrundtiefe Schwärze und der Tod…

Und wie ist es?

Schon die Comics gefielen in ihrer leicht zugänglichen Art – warum also nicht die Chose auch mal als Hörspiel hören. Rangeleien und Magie – so soll es sein!

Lektüre beendet: „Nano“

„Nano“ von Jeff Carlson bietet recht schnörkellose Sci-Fi mit einem Schuss Hoffnung am Schluß, die Menschheit überlebt, weil sie sich – ganz wie es der Kakerlake stets zugeschrieben wird – anpasst. 400 Seiten voller Zersetzung, Kannibalismus und Bürgerkrieg später weiß man: ein netter Roman.

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Comicrundschau

„Watchmen“ ist in aller Munde – und die Diskussionen toben, ob und inwiefern die Verfilmung dem Urstoff gerecht werden kann. Doch auch abseits dieser Pfade lohnt es sich, den Comichändler des Vertrauens zu beehren. Schließlich gibt es zur Zeit wieder jede Menge toller Bände zu entdecken. Mein kleiner Rundblick soll dabei helfen, diese zielsicher aufzustöbern.

„100 Bullets 4: Abservierte leben länger“ ist exzellente Kost. Natürlich macht der Band noch mehr Spaß, wenn man auch die Vorläufer gelesen hat, aber stand-alone bleibt eindeutig ein großer Lesegenuß zurück, die Geschichten greifen ineinander und wirken jederzeit organisch gewachsen und clever konzipiert.

An „The Spirit 3″ habe ich mich mittlerweile richtig gewöhnt; besonders gut gelungen sind die Stellen, an denen Spirit humorvoll mit den Ergebnissen moderner Technologien konfrontiert wird: diesmal Internetsuchmaschinen und das Buchen eines Fluges online.

„Hard Boiled“ ist DIE BOMBE! Dieser Band ist so obszön reichhaltig bebildert – höchst verschwenderisch sind Panels so sehr mit Details angereichert, dass man stundenlang ansehen könnte, ohne den Eindruck gewonnen zu haben, man habe alles entdeckt! Definitive Kauf- und Lesepflicht! Für Sci-Fi Freunde ein ontologischer Moment!

Iron Man 1“ wirft einen Blick in die US-Volksseele, die Angst vor einem Weltmarkt hat, der amerikanische Patente einfach durch Nachahmung entwertet, nicht anderes als die permanente Angst einer Entindividualisierung steckt dahinter. Schön gezeichnet!

Conan 9: Auf dem Schlachtfeld geboren“ ist ein schönes Beispiel für ein gelungenes Prequel. Leider geht das nicht selten schief – good strong Conan stemmt sich gegen den Trend. Den meisten Lesern dürfte die Jugend Conans noch am ehesten durch die ersten 10 Minuten des Films bekannt sein, hier wird allerdings ein viel ausführlicheres Bild gezeichnet. Ein gelungener Band.

„Bigfoot“ beweist eindrücklich, dass auch vermeintlich ausgelutschte Themen und Monster ihre Bedrohlichkeit zu bewahren wissen, wenn nur die richtigen Autoren und Zeichner mit im Spiel sind. Crosscult spendiert der Ausgabe zudem einen schönen Essay über den Mythos „Bigfoot“ (moment, ich glaube, ich habe gerade etwas im Garten gehört…)

„Warhammer 40,000 3:  Exterminatus“ ist Opferbereitschaft und dunkle Seele pur. Als Liebhaber der Tabletop-Serie (inaktiv!) lese ich diesen Stoff immer wieder gerne und kann ihn daher nur wärmstens empfehlen. Vorsicht: Lebensfreude ist anders.

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DVD-Sichtung „Sound of Horror“

Hui, das ist ja wild – ein unsichtbares Monster! 1964 war das sicherlich ganz schröcklich!

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